Laden...
Franken
Werbung

Hoch emotional: Edeka-Werbespot rührt zu Tränen

"Die besondere Weihnachtsgeschichte des Herrn Schmidt" ist der Titel des neuen Edeka-Werbespots. Der Spot ist nicht nur hochemotional - er hat auch eine tiefgründige Botschaft.
 
Symbolbild: Screenshot Edeka Werbespot
Die besondere Weihnachtsgeschichte des Herrn Schmidt. Symbolbild: Screenshot Edeka Werbespot Foto: Foto: Edeka

Es ist kurz vor Weihnachten: Ein älterer, grimmiger Herr lebt alleine in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in einer Stadt. Er stört sich an vielem - aber besonders an den Kindern, die mit im Haus leben. Sie spielen, toben, rennen durchs Treppenhaus und sind einfach nur laut. Dass der Mann genervt ist, ist mehr als offensichtlich. Nicht mal seinen Weihnachtsbaum, draußen vor der Tür, kann er in Ruhe schmücken, ohne, dass die Kinder und Jugendlichen an ihm vorbei tollen. 

Als ihm eine Familie mit Migrationshintergrund Gebäck aus ihrer Heimat anbietet, lehnt er ab. Er will das alles nicht. Er will einfach nur seine Ruhe. Plötzlich erhält er einen Anruf, den ihn in die Einsamkeit zwingt: Er hat Corona und muss in Quarantäne. Ein Zettel an seiner Haustür verrät das den anderen Menschen, die mit im Haus leben. Und, obwohl der Mann unfreundlich und ablehnend gegenüber der Familie mit Migrationshintergrund und den Kindern war, möchten diese nicht, dass er sich einsam fühlt. 

Weihnachtsmotto: "Lasst uns froh und bunter sein"

Es klingelt an der Tür, der Mann öffnet und davor steht auf einem Tablett ein für ihn zubereitetes Weihnachtsessen. Im Treppenhaus stehen die Kinder und wünschen ihm schöne Weihnachten. Er ist gerührt. Ein besinnliches Lied mit deutschem und türkischem Text setzt ein - der Werbespot von Edeka endet mit dem Slogan: "Lasst uns froh und bunter sein". Das war die besondere Weihnachtsgeschichte des Herrn Schmidt - so der Titel des Spots. 

Der zweiminütige Spot von Edeka ist nicht nur hochemotional, sondern hat auch eine wichtige Botschaft inne: Er zeigt, wie wichtig Zusammenhalt ist - vielleicht auch, wie wichtig Nachbarschaftlichkeit ist. In Zeiten einer Pandemie gibt es viele Menschen, die während einer Quarantäne ganz alleine sind. Oder, da sie zu einer Risikogruppe gehören, schon sehr lange Zeit auf Kontakte verzichten beziehungsweise verzichten müssen. Eine kleine Geste kann einem in einer derartigen Situation viel Kraft geben - egal, von wem sie kommt. Denn wir gehen alle durch diese Krise und müssen sie gemeinsam meistern.