Deutschlandweit werden täglich die verschiedensten Produkte und Lebensmittel wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurückgerufen. Oftmals geraten während der Produktion Fremdkörper wie, Glas, Holz oder Metall in die Nahrungsmittel und gefährden die Gesundheit der Konsumenten:

Bisweilen werden Reinigungsrückstände in Lebensmitteln festgestellt, mitunter geht von Spielzeug eine Gefährdung durch verschluckbare Kleinteile aus. In unserem Rückruf-Ticker halten wir Sie über aktuelle Rückrufe in ganz Deutschland auf dem neuesten Stand.

Update vom 02.07.2020, 19.00 Uhr: Haselnüsse statt Schoko in Demeter-Müsli

Das Bundesamt für Verbraucherschutz warnt vor einem Demeter-Schoko-Müsli des Herstellers Campo Verde. Entgegen der Angaben auf der Verpackung befinden sich darin Haselnüsse.

Laut Campo Verde ist Grund dafür wohl eine Verwechslung des Schoko-Müslis mit dem Basis-Müsli der gleichen Marke. Für Menschen, die gegen Haselnüsse allergisch sind, kann diese Verwechslung durchaus gefährlich werden.

Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Artikel: "demeter Schokomüsli"
  • Hersteller: Campo Verde
  • Format: 500-Gramm-Packung
  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 02.05.2021
  • Chargennummer: 202492

Bei weiteren Fragen können Sie sich an den Kundenservice von Campo Verde unter der E-Mail-Adresse info@campo-verde-gmbh.de oder der Telefonnummer +49 7556 966 14-38  wenden.

Update vom 01.07.2020, 08.30 Uhr: Rückruf bei Netto

"Netto" ruft aktuell ein Produkt aus dem Sortiment zurück: Dabei handelt es sich um Mandelkerne. Hintergrund des Produktrückrufs ist, dass sich darin möglicherweise Salmonellen befinden. Darüber berichtet unter anderem produktwarnung.eu

Hersteller "August Töpfer & Co." warnt deshalb: "Ein Verzehr könnte zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen." Durchfall und Erbrechen sind möglich. Um folgendes Produkt handelt es sich: 

  • Artikel: "Mandeln ganz naturbelassen"
  • Marke: "Clarky's"
  • Format: 200-Gramm-Packung
  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 5. Oktober 2020
  • Losnummer: "L 41766"

     

Die Mandelkerne können in Filialen, auch ohne Vorlage des Kassenbons, zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet. Der "Netto"-Kundenservice steht telefonisch unter 0800/2000015 zur Verfügung. 

Update vom 29.06.2020, 08.00 Uhr: Backhaus Lederer ruft Knäckebrot zurück

Das Unternehmen Backhaus Lederer, mit Sitz im mittelfränkischen Rednitzhembach im Kreis Roth, informiert über den Rückruf eines Produkts. Das "Köstliche Knusper-Knäckebrot" mit dem Haltbarkeitsdatum 26.06.2020 und 29.09.2020 ist betroffen. Das Unternehmen teilte mit, dass der Rohstoff eines Lieferanten verunreinigt wäre. 

Wie Produktwarnung.eu mitteilt, konnte das Unternehmen keine Verkaufswege nennen, noch eine Auskunft über die Art der Verunreinigung geben. Informationen zu dem entsprechenden Lieferanten sind nicht bekannt. Das betroffene Knäckebrot ist in Bayern im Laden verkauft worden, könnte aber durch den Online-Shop in ganz Deutschland unterwegs sein. 

Detaillierte Produktinformationen:

  • Produktbezeichnung: Köstliches Knusper-Knäcke Dinkel
  • Verpackungseinheit: 200 Gramm Beutel
  • Mindeshaltbarkeitsdatum: 26.06.2020 - 29.09.2020
  • Hersteller: Backhaus Lederer GmbH

Andere Sorten oder Haltbarkeitsdaten sind vom Rückruf nicht betroffen. Das Verbraucherportal produktwarnung.eu beurteilt die sparsame Informationspolitik des Unternehmens negativ.

Update vom 26.06.2020, 11.00 Uhr: Edeka-Rückruf: Hundefutter zurückgerufen - Salmonellen-Gefahr auch für Herrchen

Das Unternehmen "Nutraferm Petfood GmbH" ruft aktuell Hundefutter zurück. Das Produkt trägt die Bezeichnung "EDEKA Hähnchenhälse" und wurde in den entsprechenden "Edeka"-Supermärkten als auch bei "Marktkauf" verkauft. Darüber berichtet produktwarnung.eu

Bei Untersuchungen wurden Salmonellen nachgewiesen. Folgendes Produkt wird zurückgerufen: 

  • Artikel: "EDEKA Hähnchenhälse"
  • Format: 100-Gramm-Beutel 
  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 21. November 2021
  • Chargennummer: "2205"

     

Die Ware wurde aus dem handel genommen, wie das Unternehmen mitteilt. Verbraucher können das Hundefutter, auch ohne Vorlage des Kassenbons, in den Filialen zurückgeben. Der Kaufpreis wird erstattet. 

Update vom 23.06.2020, 10.30 Uhr: Handcreme-Rückruf - mit Bakterien belastet

Derzeit wird Handcreme zurückgerufen. Das Unternehmen "Heinrich Hagner GmbH & Co" aus Freudenstadt im Schwarzwald hat den Produktrückruf veröffentlicht. 

Grund dafür ist eine Keimbelastung der Handcreme, wie produktwarnung.eu berichtet. Bei mikrobiologischen Kontrollen sei eine erhöhte Bakterienanzahl an "Pluralibacter gergoviae" festgestellt worden. Der Keim kann auf geschädigter Haut zu Infektionen und Reizungen führen, wie es heißt. Die Handcreme wurde in Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Hessen, Niedersachsen, Brandenburg und Berlin unter anderem in "Netto"-Filialen verkauft. 

Folgende Produkt wird zurückgerufen: 

  • Produkt: "Elcurina Intensiv Handcreme mit Sheabutter & Allantoin"
  • Chargennummer: "00760"

Die Handcreme kann auch ohne Kassenbon in Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet.

Update vom 20.06.2020, 16.30 Uhr: Cola-Rückruf wegen Gesundheitsgefahr

Der Hersteller "Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH" ruft das bekannte Soft-Getränk "afri Cola" zurück. Laut Flaschenhersteller weisen Flaschen mit bestimmten Mindesthaltbarkeitsdaten eine Instabilität auf, die zu einer Rissbildung, schlimmstenfalls zu einem Zerbersten der Flasche führen könnte. Da es sich um Glasflaschen handelt, droht Gesundheitsgefahr. Das Getränk selbst sei einwandfrei. 

Betroffen sind laut Pressemitteilung des Herstellers folgende Produkte:

  • "afri Cola 10mg Coffein"
  • "afri Cola ohne Zucker" in der 1-Liter-Glasflasche

Folgende Mindesthaltbarkeitsdaten sind vom Rückruf betroffen: 

  • 12.03.2021
  • 13.03.2021
  • 16.03.2021
  • 17.03.2021
  • 08.06.2021
  • 09.06.2021.

Der Hersteller bittet die Kunden, die Flaschen - als Splitterschutz eingeschlagen in ein Tuch - zu öffnen, zu entleeren und im Markt zurückzubringen. Der Kaufpreis wird auch ohne Kassenbon zurückerstattet. 

Update vom 19.06.2020, 12.32 Uhr: Volkswagen-Rückruf - Autos mit fehleranfälligen Airbags

Rückruf von Golf und Passat: Aktuell ruft VW einige ältere Modelle zurück. Bei ihnen könnte der Airbag plötzlich auslösen, warnt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).

Laut der Flensburger Behörde geht es um etwas mehr als 4100 Exemplare des Golf und Passat aus den Baujahren 1997 bis 1999, davon vermutlich rund 3200 in Deutschland.
Grund für die vom KBA überwachte Aktion sei, dass der Gasgenerator im Airbag nicht ausreichend abgedichtet sei - dadurch könne es zu einer „fehlerhaften Auslösung“ kommen. „Im Extremfall könnte das Gehäuse des Gasgenerators reißen und die Insassen verletzen.“ Bisher seien aber keinerlei Personen- oder Sachschäden bekannt, betonte das Amt.

Das Unternehmen erklärte, die „unzureichende Abdichtung“ könnte vereinzelt in Modellen des Golf-Cabrio und Passat aus den drei betreffenden Jahren vorkommen. „In der Folge kann das Treibmittel Feuchtigkeit ziehen, wodurch der Druck bei einer Airbagauslösung nicht vollumfänglich gewährleistet werden kann. Sollte das Treibmittel zum Zeitpunkt des Auslösens bereits wieder getrocknet sein, kann ein erhöhter Druck in einzelnen Fällen zur Beschädigung des Gasgenerator-Gehäuses führen.“ Nach aktuellem Stand würden vorsorglich 3122 Fahrzeuge zurückgerufen.

In den vergangenen Jahren hatte es mehrfach und in verschiedenen Ländern Probleme mit defekten Airbags gegeben. In den USA war es wegen zu stark auslösender Luftkissen, die Teile der Metallverkleidung durch das Fahrzeug schleuderten, auch zu Verletzungen und sogar zu mehreren Todesfällen gekommen.

Update vom 18.06.2020, 11.20 Uhr: Rückruf bei SONY

Aktuell läuft bei "SONY" ein Rückruf. Davon betroffen sind SD-Speicherkarten. Das Unternehmen teilt mit, dass ein Datenproblem im "VSC-Modus" einiger Produkte festgestellt wurde. "VSC" steht als Abkürzung für "Video Speed Class". Bei der Verwendung einer entsprechenden Kamera, die mit dem "VSC-Modus" kompatibel ist, kann es dazu kommen, dass Videodaten auf der SD-Speicherkarte fehlerhaft aufgezeichnet werden. Das berichtet produktwarnung.eu.

Betroffen sind folgende Speicherkarten von "SONY": 

  • "SF-M64"
  • "SF-M128"
  • "SF-M256"

  • "SF-M64T"
  • "SF-M128T"
  • "SF-M256T"

  • "SF-G32T"
  • "SF-G64T"
  • "SF-G128T"

"SONY" bietet ein kostenloses Austauschprogramm an. Dieses läuft vom 18. Juni 2020 bis zum 31. März 2022. Auf der Support-Seite des Unternehmens findet sich ein entsprechendes Formular. 

Update vom 16.06.2020, 08.00 Uhr: Glassplitter in Heidelbeer-Konfitüre bei Aldi-Nord

Bei Aldi-Nord wird aktuell eine Heidelbeer-Konfitüre zurückgerufen. Wie produktwarnung.eu berichtet, könne nicht ausgeschlossen werden, dass in dem Artikel "TAMARA – Heidelbeer Konfitüre extra" vereinzelt Glassplitter zu finden sind. Es wird dazu geraten, den folgenden Artikel vorsorglich nicht mehr zu verzehren:

  • Produktname:  TAMARA – Heidelbeer Konfitüre extra
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 17.09.2021
  • Inhalt: 370g
  • Lieferant: W. L. Ahrens GmbH & Co. KG

Wer die betroffene Konfitüre gekauft hat, kann diese gegen Kaufpreiserstattung in allen Aldi-Nord Filialen zurückgeben. Andere Mindesthaltbarkeitsdaten und andere Artikel des Lieferanten „W. L. Ahrens GmbH & Co. KG“ sind nicht betroffen.

Update vom 12.06.2020, 8.00 Uhr: Behörde warnt vor Babynahrungsmittel - kann schwere Infektionen bei Säuglingen auslösen

Das "Schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Vererinärwesen" warnt aktuell vor Babynahrung. In der Bimbosan Getreidebeikost „Bio-Hosana“ und „Bio-2“ im Nachfüllbeutel wurde im Rahmen einer risikobasierten, amtlichen Kontrolle eine mikrobiologische Belastung durch Cronobacter sakazakii festgestellt. Die Bakterien sind besonders für Säuglinge gefährlich und können Blutvergiftungen, Hirnhautentzündungen und nekrotisierende Enterokolitis, eine gefährliche Darmerkrankung, auslösen.

Das Produkt wurde zwar in der Schweiz verkauft, allerdings wohnen viele deutsche Verbraucher in Grenznähe und kaufen auch dort ein. Wir bitten deshalb um die Beachtung dieser Meldung. Der Artikel konnte außerdem auch über das Internet bestellt werden.

Die betroffenen Artikel:

  • Produktname: Getreidebeikost „Bio-Hosana“ 3-Korn im Nachfüllbeutel 300 Gramm
  • Lotnummer: L19432S1
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 19.07.2021

 

  • Produktname: Getreidebeikost „Bio-2“ Hafer und Dinkel im Nachfüllbeutel 300 Gramm
  • Lotnummer: L27057200201
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 13.10.2021

Update vom 11.06.2020, 8.45 Uhr: Warnung vor Gelee-Süßwaren - Erstickungsgefahr

Das Bundesamt für Verbraucherschutz warnt vor Erstickungsgefahr beim Verzehr verschiedener Sorten von Gelee-Süßwaren in kleinen Bechern. Betroffen seien mehrere Sorten der sogenannten "ABC Jelly Cups", die den Angaben zufolge in Bayern, Berlin, Hessen und Nordrhein-Westfalen verkauft wurden. Die Gefahr bestehe unabhängig von Mindesthaltbarkeitsdaten und Chargennummern, sofern die Zusatzstoffe Carrageen (E 407) und Johannisbrotkernmehl (E 410) enthalten seien.

Explizit warnte das Bundesamt auf dem Portal Lebensmittelwarnung.de vor diesen Produkten des Herstellers Tsang Lin Industries Ltd.:

  • Girl Jelly Fruity Bites
  • Boy Jelly Fruity Bites
  • Fruitery Jelly Assorted Jar
  • Fruitery Jelly Assorted Bag
  • Pentagon Cup Jelly Snack Bag
  • Pentagon Cup Taro (Bag)
  • Pentagon Cup Taro (Jar)
  • Assorted Jelly Snack 

Update vom 10.06.2020, 07.00 Uhr: Tracht aus Oberfranken zurückgerufen - Hersteller warnt

Aktuell werden Lederhosen zurückgerufen. Grund dafür ist eine "möglich bestehende Gesundheitsgefahr", heißt es von Seiten des Herstellers. Dabei handelt es sich um die "Taleco-Handels-GmbH" mit Sitz im oberfränkischen Michelau (Kreis Lichtenfels). 

"Bei dem Artikel wurden erhöhte Chromwerte im hellen Abdeckleder der Stickerei und des Innenbundes festgestellt. Durch diese besteht die Gefahr der Sensibilisierung der Haut und in seltenen Fällen eine Auslösung von Kontaktallergien", teilt das Unternehmen offiziell mit. 

Folgendes Produkt ist vom Rückruf betroffen: 

  • Artikel: "Damenlederhose Jara-Mo Wild Torf"
  • Größe: 34-26
  • Charge: "A3U3643 z"
  • Auslieferung: August 2012

Die Lederhosen können beim Hersteller ohne Vorlage des Kassenbons zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet. Informationen werden telefonisch unter 09571/8990 zur Verfügung gestellt. 

Update vom 08.06.2020, 10.15 Uhr: Aldi-Rückruf - Gesundheitsgefahr durch Obst

Derzeit wird ein Produkt zurückgerufen, das bei "Aldi" verkauft wurde. Konkret geht es dabei um Melonen. 

Im Rahmen von stichprobenartigen Untersuchungen wurden in einem Obst-Exemplar "Rückstände des Pflanzenschutzmittels Oxamyl" entdeckt. Bei "Oxamyl" handelt es sich um ein Insektizid. Der chemische Wirkstoff ist bereits seit Jahrzehnten in Deutschland nicht mehr zugelassen. Für Verbraucher besteht Gesundheitsgefahr, wie produktwarnung.eu berichtet. 

Folgendes Produkt ist betroffen: 

  • Produkt: "Mini-Wassermelonen, Kl. 1"
  • Lieferant: "Catman North GmbH"
  • GGN: "4052852232968"
  • Ursprung: Spanien

Die Melonen wurden in Filialen von "Aldi Nord" verkauft. Das Unternehmen bittet Kunden genannte Artikel in Filialen zurückzubringen. Der Kaufpreis wird erstattet. 

Update vom 01.06.2020, 14.30 Uhr: Medikament zurückgerufen - Hersteller warnt 

Die "Hexal AG" hat sich mit einer dringenden Warnung an die Öffentlichkeit gewandt: Alle Apotheker und Kunden wurden gewarnt, dass die Verpackung eines Medikamentes falsch bedruckt sein könnte. 

Konkret geht es um das Medikament "L-Thyrox", das Schilddrüsen-Patienten verschrieben bekommen. Folgende Angaben hat er Hersteller dazu veröffentlicht: 

  • Hersteller: "Hexal AG"
  • Produkt: "L-Thyrox"
  • Format: 100-Mikrogramm-Tabletten
  • PZN: 00811744
  • Chargen-Nummer: KK2878
  • Verfallsdatum: Juni 2021

Darüber berichten unter anderem die Apotheker-Zeitung und produktwarnung.eu Dem Rückruf zufolge könnten bei der genannten Charge des Medikaments "L-Thyrox" die Blister (durchsichtige Einzelverpackung der Tabletten) falsch bedruckt sein. Der Hersteller gab an, dass darauf fälschlicherweise "25 Mikrogramm" statt "100 Mikrogramm" stehen kann. 

Eine Tablette enthält allerdings tatsächlich "100 Mikrogramm" des Wirkstoffes "Levothyroxin-Natrium". Laut Angaben der "Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK)" besteht bei einer Einnahme "das Risiko der unbeabsichtigten Überdosierung". Folge dessen können Symptome sein, die bei einer Schilddrüsen-Überfunktion auftreten. Das sind Informationen des Herstellers zufolge: 

  • Gewichtsabnahme trotz unverändertem oder sogar gesteigerten Appetit
  • Haarsausfall
  • verstärktes Schwitzen
  • Wärmeintoleranz
  • warme, feuchte Haut
  • Durchfall
  • Zyklusstörungen bei Frauen

"Betroffene Arzneimittel sind von Apotheken und Großhandel unverzüglich vom Verkauf zu sperren", warnt der "AMK". Am 27. März 2020 wurde die erste Charge ausgeliefert. 

Kunden werden gebeten sich mit ihrer Apotheke in Verbindung zu setzen. Der Hersteller "Hexal" bietet ebenfalls eine telefonische Beratung an. Unter 0800/4392527 sind die Verantwortlichen telefonisch oder per E-Mail unter "service@hexal.com" erreichbar. 

Update vom 28.05.2020, 14.40 Uhr: VW ruft Autos vorsorglich zurück

Bei Volkswagen gibt es einen Rückruf für einige ältere Modelle wegen Risiken bei der Auslösung von Airbags. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) veröffentlichte am Donnerstag (28. Mai 2020) entsprechende Daten. Betroffen sind nach Angaben der Flensburger Behörde relativ wenige Fahrzeuge: Es gehe um etwas mehr als 4100 Exemplare des Golf und Passat aus den Baujahren 1997 bis 1999, davon vermutlich rund 3200 in Deutschland.

Grund für die vom KBA überwachte Aktion sei, dass der Gasgenerator im Airbag nicht ausreichend abgedichtet sei - dadurch könne es zu einer "fehlerhaften Auslösung" kommen. "Im Extremfall könnte das Gehäuse des Gasgenerators reißen und die Insassen verletzen." Bisher seien aber keinerlei Personen- oder Sachschäden bekannt, betonte das Amt. Die Besitzer des betreffenden Autos wurden gebeten, sich mit Volkswagen oder einer Fachwerkstatt in Verbindung zu setzen.

In den vergangenen Jahren hatte es mehrfach und in verschiedenen Ländern Probleme mit defekten Airbags gegeben. In den USA war es wegen zu stark auslösender Luftkissen, die Teile der Metallverkleidung durch das Fahrzeug schleuderten, auch zu Verletzungen und sogar zu mehreren Todesfällen gekommen.

Update vom 27.05.2020, 19 Uhr: "Einige Pflaster-Produkte" von Hansaplast wegen Verunreinigung zurückgerufen

Das Unternehmen Beiersdorf ruft vorsorglich einige Pflaster-Produkte der Marke Hansaplast zurück, die nach dem 30. April verkauft worden sind. Das berichtet die Deutsche Presseagentur am Mittwochabend. Hintergrund sei das Risiko einer potenziellen mikrobiellen Verunreinigung, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Die Rückruf-Aktion beziehe sich auf vier Meterware-Produkte, also Pflaster zum individuell Zuschneiden: Classic 1mx6cm und 1mx8cm, Sensitive 1mx6cm sowie Elastic 1mx6cm. Für die Rückerstattung können Verbraucher direkt anrufen unter 040 49 09 75 70 (8.00 bis 18.00 Montag bis Freitag). Ersatz werde auch für unvollständige Packungen sowie im Falle eines fehlenden Kaufbelegs verschickt.

Update vom 25.05.2020, 15.15 Uhr: Rückruf von Kichererbsen

Derzeit werden getrocknete Kichererbsen von Alnatura zurückgerufen. Laut der Firma kann es nicht ausgeschlossen werden, dass sich Fremdkörper aus Glas in den Packungen befinden.

Betroffen ist folgendes Produkt:

  • Alnatura Kichererbsen getrocknet
  • 500 Gramm Beutel
  • Chargen mit MDH 14.01.2021 und 27.01.2021

Wenn Sie das Produkt mit einem der aufgeführten Mindesthaltbarkeitsdaten daheim haben, sollten Sie es sicherheitshalber nicht verzehren und zurück in den Markt bringen. Dort erhalten Sie einen Ersatz. Alnatura Kichererbsen mit anderem MDH sind nicht betroffen.

Update vom 24.05.2020, 06.30 Uhr: Bier-Rückruf in Bayern

Aktueller Bier-Rückruf: Die Brauerei "Zötler GmbH" aus Rettenberg im Oberallgäu ruft ihre "Russ’n Halbe" zurück. Das teilte das Unternehmen in einer Videobotschaft auf Facebook mit. Betroffen sind Flaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 2. Januar 2021. 

Bei internen Qualitätsprüfungen wurde festgestellt, dass bei der Charge mit diesem MHD möglicherweise noch "vitale Hefezellen enthalten" sind. Dies kann dazu führen, dass es zur Nachgärung in den Flaschen kommt. Durch entstehenden Druck kann es sein, dass die Flaschen unter dem Druck bersten. Bei der Gärung entstehen Gase, die zu einer Erhöhung des Drucks in einer verschlossenen Flasche führen. Sollte eine Flasche bersten, besteht Gefahr durch umherfliegende Glassplitter. Davor warnt auch das "Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz"

Kunden, die das Produkt "Zötler Russ’n Halbe" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 2. Januar 2021 erworben haben, sollen die Flaschen vorsichtig mit einem Flaschenöffner öffnen und den Inhalt entsorgen. Es wird empfohlen, ein Tuch um die Flasche zu leben, das als Splitterschutz fungiert. Flaschen aus der betroffenen Charge können kostenlos beim Getränkehändler umgetauscht werden. 

Das Bier wurde in folgenden Bundesländern verkauft:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen (NRW)
  • Rheinland-Pfalz
  • Schleswig-Holstein

Update vom 04.05.2020, 16.30 Uhr: Aktueller Mundschutz-Rückruf

Wegen befürchteter Mängel hat die Charité in Berlin Personal zur Rückgabe bestimmter Schutzmasken aufgerufen. "Die Charité hat FFP2-Masken am vergangenen Donnerstag zurückgerufen, da ein falsches CE-Zertifikat vorlag", teilte die Sprecherin des Universitätsklinikums, Manuela Zingl, am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Was das für die Schutzwirkung der Masken bedeutet, war zunächst offen: "Aktuell werden die besagten Masken in einem unabhängigen Labor geprüft", erklärte Zingl. Zudem prüfe die Charité eine Strafanzeige gegen den Lieferanten.

Mit dem Anbringen des CE-Zeichens dokumentieren Hersteller in eigener Verantwortung, dass ihr Produkt EU-Richtlinien erfüllt, zum Beispiel an die Sicherheit. Masken der Schutzstufe FFP2 zählen zu den Profi-Masken für den medizinischen Bereich – damit sollen Träger sich auch vor einer Ansteckung mit Sars-CoV-2 schützen können. 

Alle betroffenen Stationen seien "umgehend informiert und die Masken binnen weniger Stunden aus dem Verkehr gezogen und gegen ein anderes Fabrikat ausgetauscht" worden, hieß es. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die damit gearbeitet haben, wurden aufgerufen, vorsorglich erneut einen Corona-PCR-Test zu machen. Wie viele Masken bereits ausgegeben waren und in welchen Bereichen sie zum Einsatz kamen, blieb zunächst offen.

Update, 25.04.2020, 13.30 Uhr: REWE-Rückruf - Plastikteile in Schokolade

Derzeit wird ein Produkt zurückgerufen, das bei "REWE" verkauft wurde. Dabei handelt es sich um eine Schokolade von "Ja!".

"Von dem Verzehr des betroffenen Produkts wird dringend abgeraten", warnt der Hersteller. Darin befinden sich möglicherweise schwarze Kunststoffteile, die circa sieben Millimeter lang sind. Eine Gefährdung der Gesundheit kann nicht ausgeschlossen werden. 

Betroffen ist folgendes Produkt: 

  • Produkt: "Ja! Ganze Nuss Edelvollmilchschokolade"
  • Format: 100-Gramm-Packung
  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 4. Dezember 2020
  • Charge: "2006442827"

Verbraucher können die Schokolade im jeweiligen Markt zurückgeben. Der Kaufpreis wird erstattet. 

Update, 22.04.2020: Rückruf bei REWE und Edeka

Aktuell wird ein Produkt zurückgerufen. Dabei handelt es sich um Salami-Pizzaschnecken, die unter anderem in den Supermarktketten "REWE" und "Edeka" verkauft wurden. 

Grund für den Rückruf sind Fremdkörper im Produkt. Konkret geht es um "weiße Kunststoffteilchen". Das geht aus einer Warnung des "Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit" hervor. Folgendes Produkt ist betroffen: 

  • Produkt: "Pizzaschnecken Salame"
  • Hersteller: "Dermaris GmbH"
  • Format: 270-Gramm-Packung
  • Haltbarkeit: 07. Mai 2020
  • Los-Kennzeichnung: 3022004

"Kunden, die das entsprechende Produkt bereits gekauft haben, werden gebeten, sie nicht weiter zu verwenden, sondern in die Einkaufsstätten zurückzubringen. Dort wird Ihnen der Kaufpreis erstattet", teilt Hersteller "Dermaris" mit.

Die Pizzaschnecken wurden in folgenden Bundesländern verkauft: 

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen (NRW)
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

Update, 14.04.2020: Tiefkühl Rahm-Spinat zurückgerufen

Der Hersteller "Ökoland" ruft derzeit eines seiner Produkte zurück. Im Rahmen einer Produktprüfung wurden kleinere Kunststoffteilchen in mehreren Chargen "Tiefkühl Rahm-Spinat 400 g"  gefunden. 

Die Teilchen seien laut Hersteller wegen ihrer weißen Farbe gut erkennbar. Aufgrund der Größe von unter 5 mm und ihrer Form werden die Fremdkörper als nicht gesundheitsgefährdend eingestuft. Trotzdem will "Ökoland" die Ware vorsorglich vom Markt nehmen. 

Betroffen sind folgende Artikel:

  • Artikel: "Tiefkühl Rahm-Spinat 400 g"
  • Hersteller: "Ökoland"

Artikelnummer und Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD):

  • 656126100 mit MHD 31.07.2021 (Packung: 07.2021 L0027F52)
  • 656126100FR mit MHD 31.07.2021 (Packung: 07.2021 L0027F52)
  • 656357100 mit MHD 31.08.2021 (Packung: 08.2021 L0044F52)
  • 656389300 mit MHD 31.08.2021 (Packung: 08.2021 L0044F52)

Der Hersteller "Ökoland" ruft ausdrücklich dazu auf, die betroffenen Produkte zu entsorgen oder zu Ihrem Großhändler zurück zu bringen.