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Gastronomie

"Hans im Glück" verkauft: Burgerkette hat neue Eigentümer - zwei Filialen in Franken

Die Restaurantkette "Hans im Glück" ist verkauft worden. Gründer Thomas Hirschberger übergab seinen 90-Prozent-Anteil an neue Gesellschafter. Auch in Franken ist das Unternehmen an zwei Standorten vertreten.
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Bei der Burgerkette "Hans im Glück" hat es einen Eigentümerwechsel  gegeben. Gründer Thomas Hirschberger übergab seinen Anteil an neue Gesellschafter. Symbolfoto: romaset/Adobe Stock
Bei der Burgerkette "Hans im Glück" hat es einen Eigentümerwechsel gegeben. Gründer Thomas Hirschberger übergab seinen Anteil an neue Gesellschafter. Symbolfoto: romaset/Adobe Stock

Update vom 17.01.2020: Burgerbrater "Hans im Glück" hat neue Eigentümer

Die Burgerkette "Hans im Glück" hat neue Eigentümer. Der Gründer und bisherige Mehrheitseigner Thomas Hirschberger übergab seinen 90-Prozent-Anteil an neue Gesellschafter, wie das Unternehmen am Freitag (17. Januar 2020) mitteilte.

Zum neuen Gesellschafterkreis gehören demnach unter anderem der bisherige Minderheitsgesellschafter GAB sowie die Gründer von Backwerk, Dirk Schneider und Hans-Christian Limmer. Zum Kaufpreis und den genauen neuen Eigentumsverhältnissen wurde zunächst nichts bekannt.

Keine Veränderungen für Franchisenehmer und Mitarbeiter geplant

Für Franchisenehmer, Mitarbeiter und Geschäftspartner sollen sich keine Veränderungen ergeben, wie es am Freitag hieß. Auch die Geschäftsführer Johannes Bühler und Jens Hallbauer bleiben demnach an Bord. Sie wollen den Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortsetzen.

"Mit voraussichtlich 15 Neueröffnungen wird "Hans im Glück" auch 2020 weiterwachsen", sagte Hallbauer. "Weitere Standorte sind unter anderem in Basel, Trier und Halle geplant." Ob Gründer Hirschberger einzelne Restaurants weiter als Franchisenehmer betreiben wird, war nach Aussage eines Unternehmenssprechers zunächst noch offen.

Erstmeldung vom 14.01.2020: Burgerkette "Hans im Glück" vor Verkauf

Die Burgerkette "Hans im Glück" steht vor einem Eigentümerwechsel. Gründer Thomas Hirschberger befinde sich in weit fortgeschrittenen Gesprächen über den Verkauf seines 90-Prozent-Anteils, teilte das Unternehmen mit. Ein Abschluss könne noch im Laufe der Woche erfolgen.

Ein Sprecher Hirschbergers begründete den geplanten Verkauf am Dienstag (14. Januar 2020) damit, dass nach der Expansion und "einem weiteren Rekordjahr" der richtige Zeitpunkt gekommen sei, "Hans im Glück" "in neue Hände zu geben".

"Hans im Glück" vor Verkauf: Gründer dementiert Berichte über finanzielle Engpässe

Hirschberger dementierte der Mitteilung zufolge zudem Berichte über finanzielle Engpässe. "Hans im Glück" sei ein "gesundes Unternehmen". Zuvor hatte das "Handelsblatt" über den geplanten Verkauf berichtet.

Dem Unternehmen zufolge stieg der Umsatz vergangenes Jahr von 120 Millionen auf 147 Millionen Euro. Auch das operative Ergebnis sei positiv gewesen, hieß es. Details dazu nannte ein Unternehmenssprecher auf Nachfrage nicht.

Potenzielle Käufer sind laut Hirschberger der bisherige Minderheitsgesellschafter Gerd Bühler sowie die Backwerk-Gründer Dirk Schneider und Hans-Christian Limmer. Diese seien "genau die Experten, um das Wachstum von "Hans im Glück" nachhaltig fortzusetzen."

81 Standorte: Zwei Filialen in Franken

Die 2010 gegründete Restaurantkette hat 81 Filialen. In Franken ist "Hans im Glück" an den Standorten Nürnberg und Würzburg vertreten. 26 Restaurants werden vom Unternehmen selbst betrieben, weitere 55 von Franchisenehmern. Zu diesen gehört auch Hirschberger selbst. In einer eigenen Gesellschaft hält er vier Burgergrills in Singapur und fünf in München.

Der Mitteilung zufolge ist für Singapur geplant, dass Hirschberger die Häuser weiterbetreibt, für München gebe es ähnliche Überlegungen. "Die Gründer werden weiterhin größter Franchise-Partner bleiben und im In- und Ausland einige Hans-im-Glück-Restaurants betreiben", sagte Hirschbergers Sprecher. Dies gewährleiste Kontinuität und zeige Vertrauen in die Marke.

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