«Die Verhandlungspartner haben den richtigen Kurs für die deutsche Seeschifffahrt und den maritimen Standort Deutschland angelegt», sagte Michael Behrendt, Präsident des Verbandes Deutscher Reeder (VDR). Es unterstreiche die gewachsene politische Bedeutung der Seeschifffahrt, dass ihren zentralen Themen im Koalitionsvertrag breiter Raum gewidmet werde. Auf einseitige nationale und europäische Sonderregelungen werde ausdrücklich verzichtet. «Damit erkennen die Koalitionspartner an, dass ein Abweichen von internationalen Standards Wettbewerbsnachteile für die deutsche Seeschifffahrt mit sich bringt», sagte Behrendt.

Auch die deutschen Häfen äußerten sich positiv. «Wir begrüßen die Absicht, das nationale Hafenkonzept weiterzuentwickeln und Engpässe bei den land- und seeseitigen Anbindungen unserer Häfen zu beseitigen», sagte Klaus-Dieter Peters, der Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Seehafenbetriebe (ZDS). Die Aufnahme der Hafenverbindungen in ein nationales Prioritätenkonzept finde die besondere Zustimmung der Häfen.