«Wir haben bedeutende Fortschritte (gemacht)», erklärte der Chef der Griechenland-Mission beim Internationalen Währungsfonds (IWF), Poul Thomsen, nach einem Treffen mit dem griechischen Finanzminister Ioannis Stournaras. Am Treffen nahmen auch Kontrolleure der EU und der Europäischen Zentralbank (EZB) teil. Am Sonntagabend wollten die Kontrolleure nach Brüssel zum Treffen der Eurogruppe am Montag abreisen.

Die Euro-Finanzminister werden dort über die Auszahlung von 8,1 Milliarden Euro an neuen Hilfskrediten an Griechenland sprechen. Stournaras äußerte sich vor Reportern zwar optimistisch, dass es am Montagabend zu einer Einigung in der Eurogruppe kommen werde.

Da der Prüfbericht der Geldgeber-Troika erst in letzter Minute vorliegen wird, rechnen Brüsseler Diplomaten allerdings nicht mit schnellen Beschlüssen der Chef-Kassenhüter. Möglich ist eine Entscheidung zu einem späteren Zeitpunkt, beispielsweise bei einer Telefonkonferenz. Es wird auch damit gerechnet, dass die Hilfen in mehreren Teilbeträgen ausgezahlt werden.