Der Vertrag mit Fuchs wurde aufgelöst. «Nachdem klar ist, dass sich eine Zukunft für die P+S-Werften nicht ohne Insolvenz gestalten lässt, möchte ich das weitere Verfahren nicht begleiten», teilte Fuchs am Donnerstagabend mit.

Fuchs, der in der Belegschaft großen Rückhalt genoss, war erst seit Anfang August als Vorsitzender der Geschäftsführung tätig, um die Werften wieder auf Kurs zu bringen. Seit Ende August wird die Werft aber durch einen vorläufigen Insolvenzverwalter geführt.

Zudem hat die Reederei DFDS den Auftrag über zwei Spezialfrachter im Wert von 134 Millionen Euro storniert. «Die Schiffe werden mit massiver Verspätung erst im Mai und September 2013 fertig», sagte DFDS-Sprecher Gert Jakobsen. Das sei äußerst problematisch für DFDS. Zudem befürchtet die Reederei ebenfalls, dass die Frachter schwerer sind als geplant.

Möglicherweise verhandelt DFDS jetzt über deutliche Preisnachlässe. Wie Jakobsen weiter sagte, hat die dänische Reederei bereits mehr als die Hälfte der 134 Millionen Euro gezahlt. Die Zahlungen seien über Bankgarantien gesichert. DFDS wolle sich das Geld nach der Kündigung der Verträge zurückholen. «Dann haben wir eine neue Grundlage, mit vermindertem Risiko mit der Werft zu sprechen», sagte der DFDS-Sprecher.