Das beschlossen die Euro-Finanzminister am Dienstag in Athen. Sie stärken damit dem griechischen Premier Antonis Samaras den Rücken.

Der Konservative hatte erst am Wochenende mit knapper Mehrheit ein Reformpaket durch das heimische Parlament gepeitscht. Die Hilfsgelder stammen noch aus dem alten Euro-Rettungsfonds EFSF, für den die Euro-Länder einstehen.

Es bleiben Probleme: «Zugesagte Reformen müssen jetzt vollständig umgesetzt werden», forderte der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi. Die Erfolge jahrelanger Einschnitte dürften nicht infrage gestellt werden.

Laut einer Erklärung der Minister sichert die Regierung unter anderem zu, den Energiemarkt umzubauen und Privatisierungen von Staatseigentum voranzutreiben. Bei den neuen Hilfen gab es Zeitdruck, denn Athen muss im kommenden Monat milliardenschwere Schulden tilgen.