Vor einem Jahr hatte der Dax-Konzern noch ganz andere Sorgen: Damals war der operative Gewinn des Autobauers wegen der Absatzkrise in Europa und wegen Schwächen auf dem chinesischen Markt noch um mehr als die Hälfte eingebrochen. Daimler-Chef Dieter Zetsche musste bei der Vorlage der Quartalszahlen eingestehen, das geplante Jahresergebnis nicht erreichen zu können.

«Die Wachstumsoffensiven und Effizienzprogramme greifen und werden konsequent fortgesetzt», betonte Finanzvorstand Bodo Uebber. Bei Daimler läuft derzeit ein Sparprogramm, das bis Ende des Jahres insgesamt 4 Milliarden Euro einspielen soll. Im Gesamtjahr 2014 sollen Umsatz, Absatz und Ergebnis deutlich steigen.

Tatsächlich wäre das Ergebnis sogar noch besser ausgefallen, wenn sich nicht Sondereffekte negativ ausgewirkt hätten: So schlug neben der Euro-Stärke unter anderem der geplante Verkauf des Motorenbauers Rolls-Royce Power Systems (RRPS, früher Tognum) mit 118 Millionen Euro negativ zu Buche. Die Absicherung der Beteiligung am Elektroauto-Pionier Tesla machte sich mit 161 Millionen Euro negativ bemerkbar.