Franken
Rückruf-Ticker

Edeka ruft Tiefkühlprodukt zurück: Plastikteile können innere Verletzungen verursachen

Edeka ruft ein Kinder-Tiefkühlgericht zurück: Es können Plastikteile enthalten sein, welche von Kindern verschluckt werden können. Alle Informationen dazu finden Sie im Rückrufticker von inFranken.de.
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Die Knusper Dinos könnten gefährliche Plastikteile enthalten. Foto: Edeka/produktwarnung.eu
Die Knusper Dinos könnten gefährliche Plastikteile enthalten. Foto: Edeka/produktwarnung.eu

Täglich werden in Deutschland Lebensmittel und sonstige Produkte wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurückgerufen. Oft haben sich Fremdkörper wie Glas, Holz oder Metall in Nahrungsmittel verirrt, bisweilen werden Reinigungsrückstände in Lebensmitteln festgestellt, mitunter geht von Spielzeug eine Gefährdung aus, beispielsweise durch verschluckbare Kleinteile. In unserem Rückruf-Ticker halten wir Sie über wichtige Rückrufe in ganz Deutschland auf dem Laufenden.

Update vom 17.06.2019: Edeka ruft Knusper-Dinos zurück

Die Sprehe Geflügel- und Tiefkühlfeinkost Handels GmbH ruft ein Tiefkühlprodukt: Die "Knusper Dinos" in der 400-Gramm-Packung, die unter der Marke "GUT&GÜNSTIG" bei Edeka vertrieben werden.

Betroffen ist ausschließlich Ware mit dem auf der Verpackungsseite aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum 01.04.2020 und dem Genusstauglichkeitskennzeichen DE NW 20167 EG.

Laut Unternehmensmitteilung könnten sich rote Kunststofffremdkörper in den Dinos befinden. Es drohen ernsthafte Verletzungen im Mund- und Rachenraum und innere Blutungen.

Das Produkt wurde in Edeka-Märkten in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, das Saarland, Südhessen und in Teilen Bayerns verkauft. Fragen beantwortet der Kundenservice unter der Hotline 0800 333 5211 (Montag bis Sonntag, 8.00 bis 20.00 Uhr) oder per E-Mail an info@edeka.de.

Update vom 15.06.2019: Aldi ruft Kinderhose zurück

Der Discounter Aldi Nord ruft Kleinkinderjeans der Marke Pocopiano zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich bei den Jeans-Bermudas für Jungen des Lieferanten Furlano, die seit dem 6. Mai verkauft wurden, Kleinteile lösen, die von Kleinkindern verschluckt werden können, betonte das Unternehmen.

Aldi riet deshalb von der weiteren Verwendung des Produkts ab. Der Kaufpreis werde bei der Rückgabe in den Filialen erstattet, teilte das Unternehmen mit. Furlano selbst berichtete, es sei in Einzelfällen zur Ablösung der Metall-Kordelenden bei den Jeans-Bermudas gekommen. Wenn diese von Kleinkindern verschluckt würden, könne eine Erstickungsgefahr nicht ausgeschlossen werden.

Für Verbraucherfragen hat Furlano die kostenfreie Telefonnummer 0800/3309776 (Montag - Freitag, 00.00 bis 17.00 Uhr) sowie die E-Mail-Adresse service@furlano.net eingerichtet.

Update vom 28.05.2019: Salmonellen-Verdacht bei Sonnenblumenkernen

Die Firma Maryland ruft wegen eines Salmonellen-Verdachts Sonnenblumenkerne der Produktbezeichnung "real-Quality" zurück. Bei einer Routinekontrolle seien in einer Charge Salmonellen nachgewiesen worden, teilte die Supermarktkette Real am Montag auf der Onlineplattform Lebensmittelwarnung.de mit.

Betroffen sind demnach die Packungen mit einem Gewicht von 500 und 1000 Gramm, mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05/2020 und den Chargennummern 500g: L NBEN und 1000g: L OBEN. Kunden, die die Kerne gekauft haben, können sie bei Real zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet.

Salmonellen können unter anderem starken Durchfall und hohes Fieber verursachen. Verkauft wurden die Sonnenblumenkerne den Angaben zufolge in Real-Filialen in Bayern, Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Update vom 13.05.2019: Medikament zur Blutdrucksenkung wird zurückgerufen

Mittels Schnellinformation informiert die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) darüber, dass der pharmazeutische Unternehmer Puren Pharma GmbH & Co. KG einen sofortigen Rückruf ihres Medikamentes zur Blutdrucksenkung durchführt. Betroffen sind folgende Arzneimittel:

  • Candesartan-comp PUREN 32 mg/25 mg, 98 Tabletten
  • Candesartan-comp PUREN 32 mg/12,5 mg, 98 Tabletten
  • PZN: 11354037 und 11354008
  • Ch.-B.: JDSB18002-A, JDSB18003-A, JDSB18004-A, JDSB18005-A, JDSB18006-A, JDSB18007-A, JDSB18008-A, JDSB18009-A, JDSB18010-A, JDSB18011-A, JDSB18011-C, JDSB18012-A, JDSB18013-A, JDSB18015-A

Bei den Medikamenten wurde ein Kennzeichnungsfehler festgestellt. Der Fehler betrifft die Angabe der Stärke auf der Faltschachtel: 32 mg/12,5 mg anstelle von 32 mg/25 mg. Die enthaltenen Tabletten stimmen mit den Angaben auf den Blistern überein, sie enthalten Candesartan-comp PUREN 32 mg/25 mg Tabletten.

Da es aufgrund der fehlerhaften Angabe der Stärke auf der Faltschachtel zu einer Einnahme

von 25 mg anstelle von 12,5 mg Hydrochlorothiazid kommen kann, und damit das Risiko einer

verstärkten Diurese, Blutdrucksenkung und von Elektrolytstörung nicht ausgeschlossen

werden kann, wird das Arzneimittel vom Hersteller zurückgerufen.

Update vom 11.05.2019 - Rückruf von Lincet-Weichkäse wegen Kolibakterien

Die französische Firma Lincet ruft wegen einer möglichen Kontamination mit Kolibakterien den Weichkäse der Marken "Tradition Emotion", "Cremier" und "Tradition" zurück. Das teilte das Internetportal Lebensmittelwarnung.de des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Freitag, dem 10. Mai 2019, mit.

Betroffen sind Produkte der Packungsgrößen 250 Gramm mit den Mindesthaltbarkeitsdaten vom 18. Mai, 20. Mai und 23. Mai 2019 sowie der Größe 500 Gramm mit Mindesthaltbarkeit bis 16. Mai. Die Chargen-Nummer ist 227078.

Verbraucher werden gebeten, die Produkte an das Einkaufsgeschäft zurückzugeben, wo sie sie erstanden haben, teilte die Firma mit. Der Verzehr könne nach zwei bis sieben Tagen zu Magen-Darm-Störungen mit Fieber führen, eventuell sogar mit Blutungen. Bei Kindern seien sogar schwere Nierenkomplikationen möglich. Für den Fall, dass das zurückgerufene Produkt bereits gegessen wurde, empfiehlt der Hersteller: "Menschen, die das oben stehende Produkt verzehrt haben und an den beschriebenen Symptomen leiden, werden gebeten, ihren Arzt zu konsultieren und auf den Verzehr des Produkts hinzuweisen."

Update vom 03.05.2019: Schafskäse wegen Kolibakterien zurückgerufen

Wegen eines Kolibakteriums wird ein Schafskäse aus Thüringer Supermärkten zurückgerufen. Betroffen ist ein Produkt mit der Bezeichnung "Käse Primo mit schwarzem Pfeffer" eines italienischen Herstellers, wie das Lebensmittelunternehmen "Francia Mozzarella GmbH" mitteilte. Das Produkt sei gesundheitsgefährdend, heißt es im Rückruf. Das Internetportal Lebensmittelwarnung.de des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlichte die Warnung am Freitag.

Untersuchungen hätten gezeigt, dass der Käse den Shigatoxin-bildenden Keim Escherichia coli enthalte. Dieser kann nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung schwere Durchfallerkrankungen auslösen. Neben Thüringen sind auch Berlin und Nordrhein-Westfalen von dem Rückruf betroffen.

Update vom 01.05.2019: Fromagerie Alpine ruft Käse zurück

Die französische Firma Fromagerie Alpine ruft wegen einer möglichen Kontamination mit unerwünschten Bakterien den Käse der Handelsmarke "Xavier David, Tradition du Bon Fromage, Alpine" zurück.

Betroffen seien Produkte mit den Chargennummern L032 bis L116 und Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) vom 08. März bis 31. Mai 2019,teilte Lebensmittelwarnung.de mit. Verkauft wurde der Käse den Angaben zufolge in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen.