Dies soll das Staatsunternehmen vor roten Zahlen bewahren. Ein DFS-Sprecher sagte der dpa am Samstag, dass allerdings keine Entlassungen geplant seien. Vielmehr sollten vor allem in der Verwaltung freiwerdende Stellen nicht wieder besetzt werden.

Scheurle sagte dem Magazin, dass die rund 1900 Fluglotsen vom Stellenabbau zunächst weitestgehend ausgenommen seien. Allerdings seien einige Standorte überbesetzt. Letztlich müssten alle Bereiche sparen.

Hintergrund der Sparmaßnahme des bundeseigenen Unternehmens aus Langen bei Frankfurt sind die geringen Verkehrszahlen im Flugverkehr und die dadurch rückläufigen Umsätze der Flugsicherung. Die Verkehrszahlen liegen nach den Angaben rund elf Prozent unter Plan, der Jahresumsatz werde 2013 voraussichtlich um 30 bis 40 Millionen Euro sinken. Scheurle wolle die Ausgaben bis 2019 um 100 Millionen Euro senken und damit dauerhaft schwarze Zahlen schreiben.