Gegenüber dem Vormonat gingen die Ausfuhren im Juli saisonbereinigt um 1,1 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Plus von 0,7 Prozent gerechnet. Die Einfuhren stiegen um 0,5 Prozent.

Im Jahresvergleich stagnierten die deutschen Exporte. Mit minus 1,0 Prozent entwickelten sich vor allem die Lieferungen in sogenannte Drittländer schwach, auch die Ausfuhren in die Eurozone sanken um 0,7 Prozent. Positiv entwickelte sich allein der Handel mit EU-Ländern, die nicht der Währungsunion angehören: Die Exporte dorthin lagen im Juli 3,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Die Importe stiegen im Jahresvergleich insgesamt um 0,9 Prozent.