Die Erlöse schrumpften erneut, obwohl die Stimmung an den Börsen eigentlich so gut wie lange nicht war. Der Leitindex Dax hatte etwa in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 2,4 Prozent auf knapp 7800 Punkte zugelegt.

Das schlägt sich nur bedingt in den Zahlen der Deutschen Börse nieder. Das Unternehmen kämpft wie viele andere internationale Börsenbetreiber seit langem mit sinkenden Umsätzen. Das liegt daran, dass viele Anleger wegen der Euro-Schuldenkrise und der unklaren künftigen Regeln verunsichert sind und sich trotz der deutlich gestiegenen Kurse beim Handeln zurückhalten. Zumindest legten die Erlöse im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2012 zu.

Der operative Gewinn (EBIT) der Deutschen Börse ging zu Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut ein Viertel auf 192 Millionen Euro zurück. Unter dem Strich blieben 121,2 Millionen Euro übrig, knapp 30 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Nettoerlöse schrumpften auch wegen der niedrigen Zinsen im Bankgeschäft der Börse um knapp fünf Prozent auf 484,3 Millionen Euro.