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Berlin
Wirtschaft

Corona-Krise: Pommes-Markt kommt zum Erliegen

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise treffen auch die Landwirte. Während die Nachfrage landwirtschaftliche Produkte weiterhin besteht, kommt die von Pommes fast gänzlich zum erliegen.
 
Aufgrund der anhaltenden Dürre sind schon jetzt die Kartoffelpreise deutlich gestiegen. Das wirkt sich auch auf die Pommespreise aus. Foto: Ina Fassbender/dpa
Aufgrund der anhaltenden Dürre sind schon jetzt die Kartoffelpreise deutlich gestiegen. Das wirkt sich auch auf die Pommespreise aus. Foto: Ina Fassbender/dpa

Obwohl davon abgeraten wurde, machen es trotzdem noch viele: Hamsterkäufe. Neben Nudeln und Mehl sind dabei auch Speisekartoffeln ein beliebtes Nahrungsmittel. Warum Verbraucher Hamsterkäufe tätigen, erklärt ein Psychiater.

Schlecht sieht es aber momentan für die Bauern aus, die Kartoffeln für die Herstellung von Pommes anbauen. Denn die Nachfrage geht vor allem von Gastronomiebetrieben aus. Durch die Corona-Krise und die daraus folgende Schließung von Restaurants und Gaststätten bleibt diese aus. Das berichtet die dpa.

Coronavirus: Pommes-Krise betrifft ganz Europa

"Der faktische Wegfall des Außerhaus-Verzehrs bringt den Absatz in ganz Europa zum Erliegen", heißt es in einer Analyse des "Deutschen Bauernverbands".

Viele hätten die Produktion bereits gestoppt beziehungsweise planten es.

Was weiterhin gefragt ist, sind lagerfähige Milchprodukte, wie H-Milch, Sahne, Butter und Schnittkäse. Bei Butter und Käse konnte damit auch der Nachfragerückgang bei Großunternehmern ausgeglichen werden. Verhandlungen über die Preise ab 1. April zwischen Molkereien und Lebensmittelhändlern hätten dadurch auch mit einem Plus abgeschlossen werden können.