Der Stellenabbau wird den jüngsten Angaben zufolge alle Bereiche der Bank weltweit treffen - mit Ausnahme der Tochter Bre Bank in Polen und der Onlinebank Comdirect. Ende September beschäftigte der Konzern insgesamt gut 56 000 Mitarbeiter. Den Gesamtbetriebsrat informierte der Vorstand bereits am Mittwoch (23.1.) über seine Pläne zur Kostensenkung.

Die neuen Kürzungen knüpfen an das derzeit noch laufende Sparprogramm an. Im Zuge der Dresdner-Bank-Übernahme war der Abbau von 9000 Arbeitsplätzen angekündigt worden. Dieser ist inzwischen fast komplett umgesetzt. Die Commerzbank hatte sich 2008 mit der Übernahme des Konkurrenten mitten in der Finanzkrise verhoben und brauchte deswegen Geld von der Regierung. Der Staat hält bis heute etwas mehr als ein Viertel der Commerzbank-Anteile.