Personalvorstand Ulrich Sieber erklärte in einer Mitteilung an die Mitarbeiter der Bank, im Privatkundengeschäft gebe es «gemessen an unseren Aktivitäten und Erträgen deutliche Überkapazitäten». Weiter heißt es: «Die aktuelle Ausstattung basiert auf Annahmen aus den Jahren 2008 und 2009, die sich leider so nicht bewahrheitet haben.» Verdi befürchtet, dass im Privatkundengeschäft kurzfristig 1800 Arbeitsplätze wegfallen. Erwogen wird der internen Mitteilung zufolge auch eine Verlagerung von Arbeit an kostengünstigere Standorte.

Im Geschäft mit Privatkunden verdiente die Bank zuletzt kaum Geld. Privatkundenchef Martin Zielke hatte auch die Erwartungen für 2013 gedämpft. Im November kündigte das Management eine Neuaufstellung an: In einzelnen Filialen sollen Spezialisten zusammengezogen werden, zudem sind flexiblere Öffnungszeiten im Gespräch.