Am Vortag hatte die Behörde bereits unerwartet starke Außenhandelszahlen präsentiert.

Die Industrieproduktion stieg im Juli um 9,7 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat. Im Juni war die Produktion um 8,9 Prozent geklettert. Volkswirte hatten für den Juli erneut einen Anstieg in dieser Größenordnung prognostiziert. Die Wirtschaft profitiere von der Auslandsnachfrage, schreibt Christian Schulz, Volkswirt bei der Berenberg Bank. So wachse die Nachfrage aus den USA, während sie sich in der Eurozone stabilisiere. Im Juli wuchs der Handel mit der EU im Jahresvergleich um fünf Prozent und mit den USA um zehn Prozent.

Chinas Wirtschaft war im vergangenen Jahr nur noch um 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gewachsen - so langsam wie seit 1999 nicht mehr. Im ersten Quartal dieses Jahres sank die Wachstumsrate weiter auf 7,7 Prozent und im zweiten Quartal auf 7,5 Prozent - diesen Wert strebt die Regierung als Zielmarke für das laufende Jahr an.