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Wiesbaden

China bleibt Deutschlands wichtigster Partner im Außenhandel

Die Exporte dorthin sind leicht gesunken, die Importe dafür gestiegen: China ist weiter Deutchlands größter Handelspartner. Wichtigster Abnehmer für deutsche Güter ist aber ein anderes Land.
 
"Made in China"
China ist weiter der wichtigste Handelspartner Deutschlands. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Auch in der Corona-Krise bleibt China der wichtigste Handelspartner Deutschlands. Zwischen den beiden Staaten wurden im vergangenen Jahr Waren im Wert von 212,1 Milliarden Euro gehandelt, teilte das Statistische Bundesamt mit.

Während die Exporte nach China mit minus 0,1 Prozent auf 95,9 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig waren, stiegen die Importe trotz der Pandemie um 3,0 Prozent auf 116,3 Milliarden Euro. Der Importüberschuss betrug so 20,4 Milliarden Euro.

Der wichtigste Abnehmer deutscher Güter blieben die USA, wobei die Exporte dorthin binnen Jahresfrist um 12,5 Prozent auf 103,8 Milliarden Euro zurückgingen. Es folgten China und Frankreich als Exportziele. Im USA-Geschäft gab es auch den höchsten deutschen Exportüberschuss mit einem Einzelstaat von 36,1 Milliarden Euro. Die wichtigsten deutschen Exportgüter blieben auch in dem insgesamt schwachen Außenhandelsjahr Autos, Maschinen und Chemieprodukte.

© dpa-infocom, dpa:210222-99-539416/3