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Berlin
Rente

CDU plant Rentenrevolution - Vorbild Norwegen

Die gesetzliche Rente wartet nun schon seit etlichen Jahren auf notwendige Reformen. CDU-Sozialpolitiker wollen einen Systemwechsel der Rente einführen und legen ein Diskussionspapier vor: Ein kapitalgedeckter Rentenfonds, wie ihn auch Norwegen hat, soll die deutsche Rente sicher machen.
 

Das Thema der Rentenversicherung wird immer komplexer, da der demografische Wandel zunehmend voranschreitet und die Rentenbezugszeit damit steigt.

Seit 15 Jahren ist die Rente in der deutschen Politik schon ein heiß diskutiertes Thema. Das Rentensystem steht seither im Diskurs, da die eigentlich notwendige Kostensteigerung und die Leistungsausweitungen von der Politik bisher nicht finanziert wurden. 2007 war es SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering, der mit der Rente mit 67 die letzte dämpfende Maßnahme ergriff.

CDU startet Rentenrevolution

Die CDU wagt den ersten Schritt und traut sich nun an das neue Reformprojekt. Gestartet wird zunächst mit einen fundierten und mutigen Reformvorschlag. Im Prinzip fokussiert sich dabei eine einflussreiche Arbeitsgruppe von Sozialpolitikern im Bundesfachausschuss Soziale Sicherung auf die grundlegende Neustrukturierung der Rentenversicherung. 

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Im vorgeschlagenen Reformpaket geht es grundsätzlich darum, dass nun auch Beamte und Selbständige Beiträge zahlen sollen. 20 Fachpolitiker rückten das Thema der längeren Lebensarbeitszeit deutlich in den Vordergrund. Nur durch die längere Arbeitszeit erfolgt ein Ausweg aus der Finanzkrise. Die Lösung entspricht der Erweiterung der Beitragspflicht auf Einkünfte jenseits des Lohns und die schrittweise Einbeziehung von Politikern, Beamten und Selbstständigen in die Rentenversicherung, berichtet Focus Online.

Damit längeres Arbeiten ermöglicht werden kann, wagen sich die CDU-Fachpolitiker an die Anpassung der Regelaltersgrenze von 67 Jahren. 

CDU plant kapitalgedeckten Rentenfonds

Ein längeres Arbeitsleben wird außerdem mit höheren Zuschlägen auf die Rente belohnt. Wer im Rentenalter etwas hinzuverdienen will, soll das Geld nicht mit der Rente verrechnen müssen.

Zudem schlagen die CDU-Politiker einen kapitalgedeckten Rentenfonds und die Umwandlung des Rentensystems in ein Mischsystem vor. 32 Milliarden Euro pro Jahr sollen in einen kapitalgedeckten Rentenfonds fließen, etwa 2,5 Prozent der Bruttolohnsumme in der Rentenversicherung. Das Geld soll „gewinnbringend“ investiert werden, wie das beim norwegischen Staatsfonds seit Jahrzehnten gelingt.

Passend zur Thematik erläutert ein aktueller inFranken.de-Beitrag, wie Sie ihre Rente berechnen können. 

 

 

 

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