München
Burger King

Burger King plant radikalen Wandel, um an Mc Donald's vorbeizuziehen

Burger King plant einen Image-Wandel. Die Fastfoodkette steht auf Platz zwei hinter dem großen Konkurrenten Mc Donald's und möchte vorbeiziehen. Der Plan: Weg von der Billig-Ecke hin zu mehr Klasse und neuen Zielgruppen.
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Burger King will sein Image aufpolieren und schicker und teurer werden. Der Plan scheint aufzugehen. Symbolfoto: Gregor Fischer/dpa
Burger King will sein Image aufpolieren und schicker und teurer werden. Der Plan scheint aufzugehen. Symbolfoto: Gregor Fischer/dpa

Burger King geht in die Offensive und will raus aus der Billig-Ecke. Viele Filialen wurden modernisiert und mit einem neueren und schickeren Design aufgepeppt. Aber nicht nur optisch soll sich etwas beim Konkurrenten von Mc Donald´s ändern.

Image-Wandel bei Burger King: Hochwertigere Produkte auf die Speisekarte

Hochwertige Produkte sollen die Speisekarte breiter aufstellen, sagt der Deutschland-Chef von Burger King Carlos Baron gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. "Kern unserer Marke sind die auf offener Flamme gegrillten Burger, dem wollen wir treu bleiben. Darüber hinaus wollen wir aber auch neue Zielgruppen ansprechen."

So stehen mittlerweile neben den klassischen Burgern aus Rindfleisch auch vermehrt Salate, Wraps und pflanzliche Whopper auf der Speisekarte. Damit hatte Burger King aber auch Ärger. Zuletzt klagte ein Veganer gegen den Fastfood-Riesen - obwohl der Grund absurd klingt.

Burger King im Wandel: Modernisierung zahlt sich aus

Die Expansion bei Burger King läuft bereits seit einigen Jahren. Jährlich eröffnet die Kette 1000 neue Restaurants. "Europa und Deutschland entwickeln sich dabei besonders. Die Modernisierung der Restaurants zahle sich aus", sagte der Manager. "In den neu gestalteten Restaurants haben wir einen etwa zehn Prozent höheren Umsatz. Die Gäste bleiben länger, weil sie sich in einer angenehmeren Umgebung wohl fühlen, und bestellen höherwertige Premiumprodukte."

Burger King: 130 neue Filialen in Tankstellen geplant

Hauptsächlich arbeitet die Kette mit Franchisenehmern zusammen. So finden sich an Bahnhöfen viele Burger King Filialen. In den nächsten fünf Jahren sollen auch 130 Restaurants in Esso-Tankstellen entstehen.

Insgesamt sollen 250 neue Restaurants in Deutschland entstehen neben den bereits 750 vorhandenen. Hauptsächlich große Franchisenehmer sollen Burger King dabei unterstützen. Aber auch kleinere Gastronomen, die jetzt schon Restaurants besitzen, sollen nicht abgedrängt werden.