Der Autobauer dämpft nach einem weiteren Rekordjahr für 2013 die Hoffnung auf weiter wachsende Gewinne. Zwar wolle der Autobauer auch in diesem Jahr wieder Bestwerte beim Verkauf erzielen, mehr Geld werden die Münchner aber möglicherweise damit nicht verdienen.

Wie die Rivalen Audi oder Daimler hält sich BMW mit mutigen Prognosen eher zurück. Zu groß ist die Ungewissheit, die nach wie vor von der Autokrise in Europa und der unsicheren Lage in vielen Wachstumsmärkten ausgeht.

Zudem müssen die Konzerne viel Geld in die Hand nehmen, um Modelle zu entwicklen, die ihnen helfen, die Abgasnormen der EU bis 2020 zu erfüllen. «Angesichts hoher Aufwendungen für neue Technologien und Modelle sowie Investitionen in das Produktionsnetzwerk erwarten wir ein Konzernergebnis vor Steuern in der Größenordnung des Jahres 2012», sagte BMW-Chef Norbert Reithofer in München. Sein Finanzvorstand Friedrich Eichiner hatte im Dezember gesagt, BMW wolle «wenn es irgendwie möglich sein wird» 2013 auch mehr Geld verdienen.