Schmider hatte in dem Prozess zugegeben, 2005 und 2006 vier wertvolle Gemälde und ein Auto illegalerweise dem Zugriff des Insolvenzverwalters entzogen zu haben.

Er hatte die Dinge zu seiner Frau in die Schweiz schaffen lassen, als er wegen des FlowTex-Betrugs im Gefängnis saß. Im Gegenzug für das Geständnis hatte ihm das Gericht eine zur Bewährung ausgesetzte Strafe in Aussicht gestellt.

FlowTex hatte durch Scheingeschäfte einen Schaden von mehr als zwei Milliarden Euro verursacht, im Jahr 2000 flog der Betrug auf. Schmider war deshalb zu elfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. 2007 kam er vorzeitig frei.