«Diese Kritik lässt deshalb aufhorchen, weil sie in besonderer Weise auf die Zufriedenheit der Endverbraucher, der Autofahrer, abstrahlt», sagte Wolfgang Meinig von der Forschungsstelle Automobilwirtschaft FAW bei der Vorlage der Umfrage unter 423 Autohäusern in Bamberg.

Lediglich bei den Marken im Volkswagen-Konzern sei die Lage einigermaßen positiv, besonders zufrieden mit der Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Zubehör seien die zu VW gehörenden Audi-Händler. Experte Meinig, der den «Dealer Satisfaction Index» (DSI) seit 20 Jahren erhebt, mahnte alle Automobilhersteller und -importeure, das Problem ernst zu nehmen: «Kann der Autohersteller nicht rechtzeitig seine Händler mit Teilen versorgen, muss der Endkunde in der Werkstatt länger warten. Im Zweifel wechselt er nicht nur den Betrieb, sondern auch irgendwann die Marke.»