Allerdings schwächte sich das Wachstum ab, da in den ersten fünf Monaten zusammen die Exporte um 2,7 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum angestiegen sind. Hintergrund ist auch ein Einbruch der Exporte nach Russland.

Vor allem das Geschäft mit den Industrieländern lief mit einem Plus von 1,8 Prozent besser, während die Exporte in Schwellenländer unter dem Strich nur noch um 0,5 Prozent zulegten. Starke Zuwächse etwa nach Polen oder China wurden hier von drastischen Einbußen nach Russland (-19 Prozent), Mexiko oder Brasilien zunichtegemacht. Auch die Einfuhr von Elektroprodukten nach Deutschland lag im Mai mit 10,8 Milliarden Euro deutlich um 6,9 Prozent über dem Vorjahresniveau.