«Wir gehen mit einem hochmotivierten Team an unsere Aufgaben heran, mit dem klaren Anspruch auf die Nummer 1», sagte Stadler vor den Aktionären in Ingolstadt. Die Hauptversammlung ist nur eine Formalie. VW ist mit einem Anteil von 99,55 Prozent der alles beherrschende Eigentümer.

Auch in diesem Jahr will Audi wieder Rekordwerte verbuchen, ebenso wie der Erzrivale und Branchenprimus BMW. «Wir werden unsere Verkäufe weiter steigern und dabei in allen Weltregionen zulegen - auch in Europa», sagte Stadler.

Ein Selbstläufer sei das trotz großer Fortschritte nicht. «Unterm Strich hält 2014 Herausforderungen bereit, wir werden die Marktentwicklung sehr genau im Auge behalten», sagte Stadler. Neben Schwierigkeiten und Marktturbulenzen in Wachstumsländern wachse die Bedrohung durch politische Konflikte.

«Brasilien oder Mexiko haben ihre Lehre aus der Krise gezogen und setzen mehr auf nachhaltige Wirtschaftspolitik. Das bereitet den Boden für weitere Investitionen - und damit auch eine weitere positive Entwicklung.» In Russland oder Indien gebe es dagegen Nachholbedarf. «Politische Unruhen wie in der Ukraine oder der Türkei bergen zusätzlichen Zündstoff», sagte Stadler.