Diese Schritt hänge allerdings von der weiteren Reduzierung der Schulden des Landes ab, sagte Stournaras der Athener Zeitung «To Vima» (Sonntag). Sein Kollege im Außenministerium, Evangelos Venizelos, will aber nichts von weiteren Sparmaßnahmen hören. Das Land zahle normal seine Schulden. Zuviel Druck, den Gürtel enger zu schnallen, könnte radikale und euroskeptische Kräfte an die Macht bringen.

Es liege im gemeinsamen europäischen Interesse, das (griechische) Programm erfolgreich abzuschließen. Auf keinen Fall dürfe jetzt das griechische Programm scheitern. Und dies werde nicht geschehen, sofern «die irrelevante Diskussion über ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone wieder aufkommt», sagte er der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Dies könnte dann «sehr wohl zu einer Bedrohung für den deutschen Steuerzahler werden».