Bei Sonnenschein und kräftigem Wind entpuppte sich das Riesenfrachtflugzeug Airbus Beluga am Freitag als Hauptattraktion. Die Form seines Rumpfes ähnelt der des Weißwals Beluga.

Groß war auch das Interesse am Airbus-Militärtransporter A400M. Das Technische Hilfswerk (THW) baute an der Ladeluke eine Kulisse mit Hilfsgütern auf - und demonstrierte damit, dass das Flugzeug auch für humanitäre Noteinsätze geeignet ist. Die ILA zeigt insgesamt 270 Fluggeräte, darunter auch Oldtimer und umbemannte Drohnen.

Schon vor der offiziellen Öffnung um 10.00 Uhr hatten sich große Menschentrauben vor den Kassenhäuschen gebildet. Die Besucher wurden deshalb schon früher aufs Freigelände gelassen, wie ein Messesprecher sagte. Der Veranstalter erwartet an den insgesamt sechs Tagen der Luftfahrtausstellung mehr als 200 000 Besucher. Die ersten drei Tage waren dem Fachpublikum vorbehalten.

Am Himmel über dem Flugfeld sind bis Sonntag ständig Schauflüge zu sehen - von einmotorigen Kunstfliegern und Präsentationen von Jägern oder Helikoptern über Staffelflüge bis hin zu einem Programm der Bundeswehr. Die Piloten können die Südbahn des neuen Hauptstadtflughafens nutzen, der erst in einem Jahr eröffnet werden soll.

In sieben Hallen, einigen Großzelten und auf dem Freigelände zeigen Flugzeugbauer, Ausrüster und Zulieferer ihre Produkte. Mehr als 1200 Aussteller aus 46 Länder haben auf der ILA einen Stand.