Diese bewusste Konsumentengruppe gibt im Durchschnitt pro Haushalt 16 Prozent mehr für Lebensmittel und Getränke aus als die anderen. Das geht aus einer am Freitag vorgestellten Untersuchung der GfK-Konsumforschung mit den Daten von rund 30 000 Haushalten hervor. Die Wertschätzung für Lebensmittel sei gestiegen, betonte die Auftrag gebende Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) einen Tag vor Start der weltgrößten Ernährungsmesse Anuga in Köln.

Der Anteil dieser bewussten Verbraucher ist in den vergangenen sechs Jahren um 18 Prozent gestiegen - auf nun 26 Prozent. Die Gruppe gebe vor allem für frische Waren wie Obst Gemüse, Molkereiprodukte, Brot und Backwaren teilweise erheblich mehr aus als die eher unbedachten oder vorrangig preisorientierten Haushalte, sagte Robert Kecskes von der GfK. Ein deutlicher Trend sei auch, dass Verbraucher weniger auf Vorrat einkauften, um nicht mehr so viele Lebensmittel wegzuwerfen. Das gaben 2012 rund 50 Prozent der Haushalte in der bewussten Gruppe an.