Der Umsatz sackte um 11 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar ab. Auch für das laufende Quartal erwartet AMD-Chef Rory Read «anhaltenden Gegenwind».

AMD hatte bereits vor zwei Wochen vor dem Einbruch gewarnt. Die PC-Verkäufe schwächeln, weil Verbraucher lieber zu Tablet-Computern und Smartphones greifen. Und in diesem Markt bekommt AMD keinen Fuß in die Tür. Auch Intel bekommt die Schwäche des PC-Marktes zu spüren, konnte im vergangenen Quartal aber von einem starken Server-Geschäft profitieren.

Die AMD-Aktie fiel nachbörslich um mehr als 3 Prozent. Immerhin blieb der Chiphersteller in den schwarzen Zahlen. Zuletzt hatten Abschreibungen nach der Neuordnung der Geschäftsbeziehung zum Auftragsfertiger Globalfoundries für mehrere hohe Quartalsverluste in Folge gesorgt. Zu Globalfoundries gehört auch das einstige AMD-Werk in Dresden. Produktionsprobleme bei dem Auftragsfertiger hatten AMD auch schon gebremst. In diesem Jahr werde der Absatz von AMD-Chips nur im niedrigen einstelligen Prozentbereich wachsen, sagte Read. Das ist weniger als zuvor erwartet.