Franken
Rückruf-Ticker

Achtung, Salmonellen: Kaufland ruft Tiefkühlfleisch zurück

Der Supermarkt Kaufland ruft Lammfilets zurück, weil bei einer Kontrolle in dem Tiefkühlprodukt Salmonellen nachgewiesen wurden. Alle Informationen dazu finden Sie im Rückrufticker von inFranken.de.
Artikel drucken Artikel einbetten
Kaufland Deutschland habe die betroffene Ware vorbeugend aus dem Verkauf genommen. Symbolfoto: Richard Sänger/Archiv
Kaufland Deutschland habe die betroffene Ware vorbeugend aus dem Verkauf genommen. Symbolfoto: Richard Sänger/Archiv
+1 Bild

Täglich werden in Deutschland Lebensmittel und sonstige Produkte wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurückgerufen. Oft haben sich Fremdkörper wie Glas, Holz oder Metall in Nahrungsmittel verirrt, bisweilen werden Reinigungsrückstände in Lebensmitteln festgestellt, mitunter geht von Spielzeug eine Gefährdung aus, beispielsweise durch verschluckbare Kleinteile. In unserem Rückruf-Ticker halten wir Sie über wichtige Rückrufe in ganz Deutschland auf dem Laufenden.

Update 17.04.2019: Kaufland startet Rückruf von Lammfilets

Der Discounter Kaufland ruft vorsorglich tiefgefrorene Lammfilets zurück, weil bei einer Routinekontrolle Salmonellen nachgewiesen wurden. Dies geht aus einer am Mittwoch auf der Internetseite Lebensmittelwarnung veröffentlichten Mitteilung hervor.

Laut Kaufland handelt es sich um folgendes Produkt: Exquisit Lammfilets küchenfertig, portioniert, tiefgefroren, 400 Gramm, EAN 4337185430084 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 9. April 2020 und der Chargennummer L 1841301 B22. Lieferant sei die in Hamburg ansässige Steakmeister GmbH.

Kaufland Deutschland habe die betroffene Ware vorbeugend aus dem Verkauf genommen. Verbraucher können das Produkt gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. Ein Kassenbon müsse nicht vorgelegt werden.

Update 15.04.2019: Rückruf für Bambus Geschirr erweitert

Bereits im Januar wurde eine Rückrufaktion für das Bambus Geschirr des in Europa vertretenden Unternehmens Tedi gestartet. Nun erweitert der Non-Food Händler seinen Rückruf.

Wie das Unternehmen berichtet, konnte in dem Geschirr ein hoher Formaldehydwert nachgewiesen werden. Das kann zu gesundheitlichen Schäden führen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung stuft den Stoff als krebserregend ein.

Von jeglicher Verwendung des Geschirrs wird daher abgeraten. Betroffen sind die schwarz-weiß gemusterten Bambus Teller (25 Zentimeter), Bambus Schalen (14 Zentimeter) sowie die Bambus Becher (13cm). Dabei sind alle Artikelnummern betroffen. Die Produkte wurden im Zeitraum vom 1. Februar 2018 bis 8. April 2019 verkauft.

Update 13.04.2019: "Fisher Price" ruft Millionen Babywippen zurück

"Fisher Price" ruft aktuell fast fünf Millionen Babywippen zurück. In den letzten Jahren ist es zu Dutzenden Todesfällen gekommen, gab eine US-Behörde bekannt.

Update 12.04.2019: Verbraucherschutz warnt vor Weichkäse von französischem Hersteller

Wegen einer möglichen Gesundheitsgefährdung haben die Verbraucherschutzbehörden vor mehreren Weichkäsesorten des französischen Herstellers Société Fromagère de la Brie gewarnt. Es bestehe ein Verdacht auf Listerien (Listeria monocytogenes), teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf seinem Portal lebensmittelwarnung.de am Freitag mit. Die Warnung wurde für die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein ausgegeben.

Betroffen sind demnach neun Sorten. Bereits am Donnerstag war ein einzelner Käse des Herstellers zurückgerufen worden. Infektionen mit dem Erreger Listeria monocytogenes können der Mitteilung zufolge Fieber und Durchfall auslösen. Die Symptome äußern sich demnach meist innerhalb von 14 Tagen. Wer einen der Käse gegessen habe und die Symptome zeige, solle dringend zum Arzt gehen, hieß es weiter. Vor allem Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem könnten schwerere Krankheitsverläufe entwickeln. dpa

Update 11.04.2019: Öffentliche Warnmeldung vor gefährlichem Potenzmittel "Rammbock"

Vor dem Potenzmittel "Rammbock" wird eindringlich gewarnt. Die Einnahme des Produkts könne zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen, teilte das Regierungspräsidium Tübingen am Donnerstagabend mit. Man gehe davon aus, dass das Produkt deutschlandweit vertrieben wurde.

Im schlimmsten Fall sei eine tödliche Wirkung möglich.

Das als natürlich angepriesene Nahrungsergänzungsmittel enthalte entgegen der Angaben den Wirkstoff "Sildenafil" - in erhöhter Dosierung. "Sildenafil" wird den Angaben zufolge bei Erektionsstörungen eingesetzt. Männer dürfen es nur nach ärztlicher Verordnung einnehmen. Wer das Potenzmittel zu Hause habe, solle es über den Hausmüll entsorgen.

Lesen Sie auch: Schon 10 Babys tot - Hersteller warnt vor eigener Baby-Wiege

Update 10.04.2019: Norma ruft Salami zurück

Aufgrund einer möglichen Verunreinigung durch Salmonellen ruft die Firma H. Bille GmbH & Co. KG ihre Bartenhof Dreikantsalami sowie die Knoblauchsalami der Handelsmarke Gut Bartenhof in der 150g-Packung mit Mindeshaltbarkeitsdatum 14.05.2019 und 21.05.2019 zurück. Die Salami ist aktuell bei Norma im Verkauf.

Kunden werden gebeten, die Salami nicht mehr zu verzehren. Bei einer Produktrückgabe erhalten Kunden ihr Geld auch ohne Kassenzettel zurück.

Update 09.04.2019: Alcar Wheels ruft Stahlfelge zurück

Alcar Wheels ruft eine Pkw-Stahlfelge mit der Artikelnummer 7755 für Fahrzeuge der VW-Gruppe (Volkswagen, Skoda, Seat) zurück, die serienmäßig mit einem Reifendruckkontrollsystem ausgestattet sind . Betroffen sind Felgen mit dem Produktionsdatum 17/18. Wegen eines Materialfehlers kann es zum plötzlichen Auftreten von Luftverlust kommen. Wie das Unternehmen mitteilt, kann es dadurch zu einer eingeschränkten Kontrollierbarkeit des Fahrzeugs und in der Folge zu Unfällen kommen.

In einem Video zeigt die Firma, wo man das Produktionsdatum überprüfen kann.

 

 

Update 05.04.2019: Zott ruft Joghurt zurück

Die Molkerei Zott ruft in sechs Bundesländern Sahnejoghurts zurück, die für Allergiker gesundheitsschädlich sein können. Das vermeldet die deutsche Presseagentur (dpa). Bei den Sorten Erdbeere, Pfirsich-Maracuja, Amarena-Kirsch und Himbeere im 150-Gramm-Becher könnte Haselnuss, Pistazie, Mandel, Ei oder Weizengluten in den Joghurt gelangt sein, wie das Unternehmen mit Sitz im schwäbischen Mertingen am Freitag mitteilte.

Verkauft worden seien die Becher in Lidl- und Netto-Supermärkten in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen. Betroffen seien Sahnejoghurts mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.04.2019, alle betroffenen Produkte trügen eine Buchstaben-Codierung, die mit "K" beginnt, hieß es weiter.

Kunden könnten die Joghurts in den jeweiligen Supermärkten zurückgegeben und erhielten dort auch ohne Vorlage des Kassenbons den Kaufpreis zurück.

Update 04.04.2019: Iglo ruft Tiefkühl-Petersilie zurück

Der Tiefkühlkost-Hersteller "Iglo" ruft Tiefkühl-Petersilie zurück. Grund für den Rückruf ist, dass eine Probenuntersuchung Bedenken beim Hersteller ausgelöst hat: Erneut wurden VTEC Bakterien (Verotoxin bildende E.coli) gefunden. Diese Bakterien können zu gesundheitlichen Beschwerden, unter anderem fieberhaften Magen-Darm-Störungen, führen.

Das Produkt "Iglo Petersilie" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12/2019 ist betroffen: Das Produkt hat die Codierung "L8346BR005 / Uhrzeit 06:00-14:00". Das Produkt war im Einzelhandel erhältlich, außer bei Penny, Netto und Lidl.

Update 03.04.2019: Edeka ruft Brot zurück

Kürbiskernbrot, das in Backstationen in einigen Edeka-Supermärkten verkauft worden ist, ist vom Hersteller Aryzta Food Solutions zurückgerufen worden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich Metall- oder Kunststoffteile in einzelnen Broten befänden, teilte die Firma mit Sitz in Freiburg (Baden-Württemberg) mit.

Verkauft worden seien die Brote in den Großräumen München, Ingolstadt, Augsburg und Regensburg und in der Stadt Scheidegg (alle Bayern), in Stadtallendorf und Homberg (beide Hessen), Chemnitz (Sachsen) und Vlotho (Nordrhein-Westfalen). Verbraucher, die das Brot gekauft haben, erhalten auch ohne Vorlage des Kassenbons ihr Geld zurück. dpa

Update 29.3.2019: dm-drogerie ruft babylove zurück

Weil Produkte der dm-Marke babylove Schimmelpilze enthalten können, ruft das Unternehmen einige Chargen zurück. Betroffen sind folgende Produkte:

Artikel: "babylove Granatapfel-Mango in Apfel, 190 g, nach dem 4. Monat"

mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 15.10.2020

Artikel: "babylove Pfirsich-Maracuja in Apfel, 190 g, nach dem 4. Monat"

mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 16.10.2020

Artikel: "babylove Erdbeere & Himbeere in Apfel, 190 g, nach dem 4. Monat"

mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 16.10.2020

Artikel: "babylove Erdbeere-Banane in Apfel mit Müsli, 90 g, ab 1 Jahr

(Quetschbeutel)" mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 16.10.2020 und 17.10.2020

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist leicht auf dem Deckelrand, bzw. auf der Rückseite des jeweiligen Produkts zu erkennen.

Kunden werden gebeten, die Produkte mit oben genannten MHD nicht zu konsumieren und ungeöffnet oder bereits angebrochen in die dm-Märkte zurückzubringen. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet.

Update29.03.2019: Giovanni Rana ruft Tortelloni zurück

Wegen falscher Kennzeichnung ruft der Lebensmittelhersteller Giovanni Rana die "Tortelloni Pesto di Basilico e Pinoli, Basil and Pinenuts Pesto" zurück. Wie die dpa mitteilt, enthält das Produkt Allergene, die auf einigen Packungen nicht in deutscher Sprache gekennzeichnet seien, begründete das in Frankfurt ansässige Unternehmen am Freitag die Aktion.

Betroffen seien die 250-Gramm-Packungen mit der Chargennummer L104713. Das Unternehmen empfahl seinen Kunden, die Nudeln vorsorglich nicht zu verwenden und sie zurückzugeben

Update vom 27.03.2019: "Hill's Pet Nutrition" ruft Hundefutter zurück

 

 

Nach ersten Todesfällen erweitert der Tierfutterhersteller wegen "potenziell erhöhter Vitamin-D-Mengen" seinen Produktrückruf ausgewählter Dosenfuttermittel für Hunde.

Hierfinden Sie einen Überblick über alle bereits zurückgerufenen Chargen. Weiterhin hat der Futtermittelhersteller den Rückruf um folgende Chargen erweitert:

 

  • ill’s Prescription Diet Canine k/d 370g (Artikelnummer 8010U, Chargennummer 092020T27)
  • Hill’s Prescription Diet Canine r/d 350g (Artikelnummer 8014U, Chargennummer 092020T28)
  • Hill’s Science Plan Canine Mature Adult 7+ Active Longevity 370g (Artikelnummer 8055U, Chargenummer 112020T25)

 

Update vom 22.03.2019: Penny ruft Käse zurück

Die Discounterkette Penny ruft einen bestimmten geriebenen Hartkäse zurück. Konkret geht es um das bundesweit verkaufte Produkt "San Fabio Grana Padano, gerieben, 150g" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 17.06.2019. Die EAN-Nummer lautet 24218795, wie Penny am Donnerstag in Köln mitteilte. Es sei ein vorbeugender Rückruf. Denn es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich in einzelnen Packungen Fremdkörper wie kleine weiße Kunststoffteile oder Holzsplitter befinden können.

Vom Verzehr des betroffenen Produkts werde daher dringend abgeraten. Die Charge wurde aus dem Verkauf genommen. Kunden können die Produkte im Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. Produkte mit anderen Mindesthaltbarkeitsdaten seien nicht betroffen.

Update vom 20.03.2019, 12.35 Uhr: Edeka ruft Salatmischung zurück - Gefahr für Allergiker

Der Salatproduzent Gartenfrisch Jung aus Baden-Württemberg ruft die Salatmischung "Edeka deli Caesar Snack Salat" zurück. Betroffen sind 280-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 23. März 2019, die auch in Hessen angeboten worden sind, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Außerdem betroffen sind neben Hessen und Baden-Württemberg noch Rheinland-Pfalz, das Saarland, Thüringen, Sachsen sowie Teile von Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Den Angaben zufolge tragen manche Packungen möglicherweise falsche Etiketten. Allergene wie Magermilchjoghurt, Hartkäse, Eigelb, Anchovispaste, Milch, Lysozym aus Ei sowie Weizenmehl sind darauf nicht ausgewiesen. Nicht-Allergiker können das Produkt laut Hersteller bedenkenlos essen.

Update vom 18.03.2019, 06.37 Uhr: Aldi rufr Speiseeis zurück - Gefahr durch Metallteile

Aldi Nord und Aldi Süd rufen bundesweit Speiseeis zurück, weil es Metallteile enthalten kann. Betroffen sind mehrere Sorten, darunter "Trader Joe's Ice Cream American Style", "Supreme Rich & Creamy" und "Grandessa Eiscreme". Alle Informationen zum Eis-Rückruf bei Aldi finden Sie in unserer ausführlichen Meldung zum Thema.

Update vom 14.03.2019: Lidl ruft Käse zurück

Wegen einer möglichen Belastung mit Kolibakterien ruft der Lebensmittel-Discounter Lidl einen Rohmilchkäse der Marke Morbier zurück. Laut einer Mitteilung vom Donnerstag geht es um das Produkt "Morbier AOP mit Rohmilch hergestellt, 250g", sofern es das Mindesthaltbarkeitsdatum 17.03.2019, die Losnummer 042 und das Identitätskennzeichen FR 25-155-001 CE des französischen Herstellers SA Perrin Vermot trägt.

Es wurde mit Ausnahme von Bremen, Hamburg, dem Saarland und Schleswig-Holstein in allen Bundesländern verkauft. Bei einer Untersuchung seien sogenannte E.-coli-Bakterien nachgewiesen worden, die - auch schwere - Durchfallerkrankungen auslösen könnten. Wer den Käse gekauft hat, solle ihn keinesfalls essen, sondern bei Lidl zurückgeben. dpa

Bei Aldi werden derzeit mehrere Eissorten zurückgerufen. Sie können Metallteile enthalten.

Update vom 13.03.2019: IKEA ruft Schaumküsse zurück

Der Möbelkonzern Ikea hat Schaumgebäck mit dem Namen Sötsak Skumtopp zurückgerufen. Das Produkt enthalte Molkepulver. Es stelle damit ein mögliches Gesundheitsrisiko für Kunden dar, die allergisch gegen Milch oder Milchbestandteile seien oder eine Unverträglichkeit hätten, teilte Ikea am Dienstag im südhessischen Hofheim-Wallau mit. Betroffen sind Produkte mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum im Zeitraum vom 12. März bis zum 18. April 2019.

Auf dem Produkt wird Ikea zufolge zwar Molkepulver in der Zutatenliste genannt, nicht aber Milch. Allergiker oder Menschen mit einer Unverträglichkeit gegenüber Milch oder Milchbestandteilen könnten das Schaumgebäck zum nächsten Ikea-Haus zurückbringen. Ihnen werde der Kaufpreis zurückerstattet, hieß es weiter.