Draghi ist seit dem 1. November 2011 Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) und damit nach dem Niederländer Willem Duisenberg (1998 - 2003) und dem Franzosen Jean-Claude Trichet (November 2003 - 2011) der dritte Mann an der Spitze der Notenbank.

Damit seien nun Euro-Banknoten mit den drei verschiedenen Unterschriften des aktuellen und der früheren EZB-Präsidenten parallel in Umlauf. Alle anderen Merkmale der Banknoten seien gleich. Die Noten seien gleichermaßen gesetzliche Zahlungsmittel, betonte die Bundesbank.

Nicht ohne Grund: Denn nachdem seinerzeit die ersten Scheine mit der Trichet-Unterschrift ausgegeben worden waren, waren die Bürger verunsichert. Viele Menschen hielten die neue Euro-Banknote mit dem Namenszug Trichets irrtümlich für Falschgeld, berichtete damals das Landeskriminalamt (LKA) Berlin und stellte zur Aufklärung eine Ansicht des Geldscheins mit der neuen Unterschrift ins Internet.