In diesem Jahr sollen es 2,0 Prozent sein. In dem Wirtschaftszweig sind rund 2,5 Millionen Menschen beschäftigt.

Das Bauhauptgewerbe, zu dem vor allem der Hoch- und Tiefbau zählen, wird der Prognose zufolge zum Zugpferd werden: Dort soll der Umsatz um 2,5 Milliarden Euro oder 3,0 Prozent auf 89 Milliarden Euro steigen. Für das Ausbaugewerbe werde ein Zuwachs von 1,7 Prozent auf knapp 84 Milliarden Euro und für den Sektor Gebäudetechnik von 2,1 Prozent auf 62,5 Milliarden angenommen.

In diesem Jahr dürften etwa 265 000 neue Wohnungen entstehen nach 245 000 im Vorjahr, berichtete der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Hans-Hartwig Loewenstein. Rund 300 000 Wohnungen seien genehmigt worden, eigentlich brauche man aber 400 000 jährlich. Durch die Wanderung vom Land in die Städte und die steigenden Flüchtlingszahlen werde der Druck auf die Wohnungsmärkte noch stärker. Loewenstein forderte, die jährliche steuerliche Abschreibung für Wohnungsprojekte von zwei auf vier Prozent zu erhöhen.