«Sobald die Post wie angekündigt Ende des Jahres ihr De-Mail-Produkt in Betrieb nimmt, werden wir die Konditionen verhandeln», sagte Jan Oetjen, Chef des Portalgeschäfts von 1&1, dem Magazin «Wirtschaftswoche». Laut Oetjen könnte das abhängig vom jeweiligen Endkundenpreis auf eine hälftige Teilung der Umsätze hinauslaufen.

Ein Telekom-Sprecher betonte, es gehe dabei um die Erstattung von Mehrkosten, die durch diesen Dienst entstünden. Ein Provider müsse beispielsweise größere Kapazitäten vorhalten und schärfere Sicherheitsvorkehrungen schaffen. Das verursache Mehrkosten. «Über diese Entgelte, wie das ausgeglichen wird, darüber muss man sich unterhalten», sagte Sprecher Rolf Sauerzapf.

Nur über den De-Mail-Service, den Deutsche Telekom und 1&1 vorangetrieben haben, dürfen künftig amtliche Briefe und Urkunden elektronisch versendet werden. Über den E-Postbrief der Post ist dies nach dem gerade vom Bundeskabinett auf den Weg gebrachten E-Government-Gesetz nicht erlaubt.