Bei 1,3 Prozent erwarteter Inflationsrate seien damit 1,6 Prozentpunkte wirkliche Entgeltsteigerung drin. Dabei würden Manager und Führungskräfte voraussichtlich üppiger bedacht als die Ebenen darunter, folgerte Mercer aus den Daten von rund 400 multinationalen Konzernen.

Höhere Gehaltssteigerungen als in Deutschland sind laut der am Montag in Frankfurt vorgestellten Studie in Norwegen (+3,1 Prozent) oder auch in Belgien, den Niederlanden, Österreich, Schweden und Großbritannien (jeweils 3,0) zu erwarten. Dort liegt aber jeweils die Inflation höher.

Selbst im Euro-Krisenstaat Griechenland erwartet Mercer um 2,3 Prozent höhere Grundgehälter und Reallohnsteigerungen um 1,3 Prozent. In Deutschland mache das Grundgehalt im Schnitt 85 Prozent des gesamten Einkommens aus.