Das war mehr als von Analysten geschätzt. Grund war vorrangig die Lieferung von Regionalzügen nach Frankreich, Italien und Deutschland sowie die Wartung von Hochgeschwindigkeitszügen in Großbritannien.

Die Energiesparte, die an den US-Industriekonzern General Electric (GE) verkauft werden soll, ist in den Zahlen nicht mehr enthalten. Die Aufträge sackten zwar im Jahresvergleich um knapp 60 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro ab - damals waren die Bestellungen aber von einem Großauftrag aus Südafrika im Wert von rund 4 Milliarden Euro aufgebläht worden. Ende Juni des laufenden Jahres enthielt das Orderbuch Bestellungen über 28,7 Milliarden Euro.

Der Verkauf des Energiegeschäfts unter anderem mit Kraftwerksturbinen an GE gehe weiter voran, sagte Alstom-Chef Patrick Kron. Für den Abschluss des 12,4 Milliarden Euro schweren Deals fehlen noch Genehmigungen von Aufsichtsbehörden. Siemens hatte sich ebenfalls mit einem Konsortium um die Sparte bemüht.