Die Zahl der zugelassenen Nutzfahrzeuge in der Europäischen Union sank zum Jahresauftakt um 10,6 Prozent auf 126 110, wie der europäische Branchenverband Acea am Donnerstag mitteilte.

Mit Ausnahme von Großbritannien (plus 5,4 Prozent) standen die großen europäischen Märkte unter Druck. In Deutschland betrug das Minus 15,5 Prozent. Den gleichen Rückgang wies auch Spanien auf. In Frankreich sanken die Neuzulassungen um 9,8 Prozent und in Italien gar um 23,6 Prozent. Die stärksten Einbrüche wiesen aber Zypern und Portugal auf, mit einem Minus von jeweils mehr als 48 Prozent.

Am besten fielen im Januar noch die Verkäufe von Bussen aus. Hier zog die Zahl der Neuzulassungen unter anderem wegen der starken Nachfrage aus den Krisenländern Italien und Spanien um 9,8 Prozent auf 2675 Stück an. Das größte Segment, die leichten Lkw bis 3,5 Tonnen, verzeichnete einen Rückgang von 9,7 Prozent auf 103 129 Fahrzeuge. Rückläufig waren auch die Lkw über 3,5 Tonnen und über 16 Tonnen.