deutlich kräftiger als erwartet gestiegen.

Im Monatsvergleich wurden 215 000 neue Stellen geschaffen, wie der

Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) am

Mittwoch in Washington mitteilte.

Finanzanalysten hatten nur mit 170 000 Jobs gerechnet. Der Anstieg im Vormonat wurde außerdem von 130 000 auf 184 000 Stellen nach oben korrigiert.

Der Arbeitsmarktbericht der Regierung, der die Entwicklung

breiter abbildet und auch die Beschäftigung im öffentlichen Sektor

umfasst, wird am Freitag veröffentlicht. Der ADP-Bericht ist ein

geeigneter Wegweiser für die Zahlen der Regierung.

US-Arbeitsmarktdaten stehen derzeit besonders im Fokus der

Finanzmärkte. Sie gelten als entscheidend dafür, wann die

US-Notenbank Fed beginnt, ihre wachstumsstützenden Maßnahmen

einzuschränken.

«Die Zahlen überzeugen durchweg und deuten auf eine anhaltende

Verbesserung der Arbeitsmarktlage hin», kommentierte Ralf Umlauf von

Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Die meisten Ökonomen rechneten

zuletzt damit, dass die Fed erst im März anfängt, erste Abstriche an

ihrem ultralockeren Kurs zu machen. Nach den jüngsten robusten

Wirtschaftsdaten nehmen jedoch Erwartungen für eine frühere

Drosselung zu.