"Jede der abgelichteten Frauen sah in ihrem Dirndl geradezu hinreißend erotisch aus. Miss März räkelte sich auf einem Picknick-Tuch mit unanständig weit hochgezogenem Rock, Miss Juni hatte ihr Oberteil bis zum Nabel aufgeknöpft und goss sich Milch über das Dekolleté." Es sind Szenen wie diese und deutlich explizitere, die Andreas Karosser in seinem Heimatdorf Bad Feilnbach in Oberbayern zur Berühmtheit gemacht haben.

Karosser arbeitet, wie einst Franz Kafka, für eine Versicherung und hatte eine Idee: Heimatkrimis laufen seit Jahren gut, erotische Romane spätestens seit "Shades of Grey" auch. Wie gut muss dann erst die Kombination funktionieren. Und so schrieb er, der auch schon mit einem Trachten-Strip-Kalender in seinem Heimatort Furore gemacht hat, einen Roman mit dem Titel "Dirndl Porno" um Mord und Sex in der bayerischen Provinz.