München
Oktoberfestchef

Oktoberfest 2019: Chef der Wiesn verteidigt Bierpreis mit hoher Qualität des Bieres

Geht es nach dem neuen Oktoberfest-Chef, so ist das Wiesn-Bier seinen hohen Preis wert. "Man wird kaum irgendwo höherwertige Ware bekommen als auf der Wiesn", ist sich Clemens Baumgärtner sicher.
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Man werde kaum irgendwo höherwertige Ware bekommen als auf der Wiesn, so der neue Wiesnchef. Das rechtfertige auch die hohen Preise. Symbolfoto: pixabay.com/Alexas_Fotos
Man werde kaum irgendwo höherwertige Ware bekommen als auf der Wiesn, so der neue Wiesnchef. Das rechtfertige auch die hohen Preise. Symbolfoto: pixabay.com/Alexas_Fotos

Der neue Münchner Oktoberfestchef Clemens Baumgärtner will das Image des Volksfestes aufpolieren. Die Wiesn sei viel mehr als ein reines Trinkfest - und biete höchste Qualität, sagte der CSU-Politiker, der als neuer Wirtschaftsreferent im März sein Amt angetreten und damit auch die Leitung der Wiesn übernommen hatte. "Ich will weg von der Preisdiskussion hin zum Fokus auf Qualität. Man wird kaum irgendwo höherwertige Ware bekommen als auf der Wiesn."

Die Wirte müssen bei ihrer alljährlichen Bewerbung um die Zulassung strenge Kriterien erfüllen, nicht zuletzt gibt es dabei Punkte für Nachhaltigkeit und Regionalität. Auch auf die Preise wirft die Stadt ein Auge.

Jährliche Bierpreiserhöhung sei "moderat"

Der Bierpreis liege im Wesentlichen nicht erheblich höher als in Gaststätten in der Münchner Innenstadt, sagt der Wiesnchef. Die jährliche Erhöhung sei moderat, drei Prozent mehr sei "noch akzeptabel". Schließlich werde das Bier eigens für das Volksfest gebraut. Lamentierenden Gästen sagt er: "Schaut doch auf die Qualität von diesem Bier."

Außerdem gehe es auf der Wiesn nicht nur ums Bier. "Die Wiesn darf nicht reduziert werden auf Essen und Trinken", sagt Baumgärtner. Gerade Familien, die einen guten Teil der Gäste ausmachen, gingen gar nicht ins Festzelt, sondern kämen wegen der Fahrgeschäfte.

Übrigens steht der Preis für einen Liter Bier auf dem Oktoberfest 2019 in München seit Ende Juni fest. Und er dürfte einigen Festbesuchern sauer aufstoßen.