Velbert
Schwieriger Einsatz

Wie in Baywatch: Einsatz in Badehosen - Polizei mit Festnahme im Pool

Ungewöhnlicher Einsatz für Polizeibeamte in NRW: Weil ein negativ auffälliger Badegast mitten im Pool nicht selbstständig aus dem Wasser kommen wollte, musste die Beamten selber ins kühle Nass. Da sie keine passende Kleidung dabei hatten, musste improvisiert werden.
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Weil der auffällige Badegast nicht selbstständig aus dem Pool kommen wollte, mussten die Beamten selbst ins kühle Nass springen. Symbolbild: Ben_Kerckx/pixabay.com
Weil der auffällige Badegast nicht selbstständig aus dem Pool kommen wollte, mussten die Beamten selbst ins kühle Nass springen. Symbolbild: Ben_Kerckx/pixabay.com

Für eine Festnahme in einem Schwimmbecken haben sich drei Polizisten in Nordrhein-Westfalen Badehosen leihen müssen. Ein renitenter Badegast war in die Mitte des Pools geflüchtet, wie ein Polizeisprecher am Montag in Mettmann berichtete. Ruhige Ansprachen, aber auch der Einsatz von Pfefferspray hätten bei dem aggressiven, psychisch auffälligen Mann zuvor nicht gefruchtet.

Auch hier hatte die Polizei richtige Mühe: Ziege hilft bei Flucht - Känguru reist aus und schwimmt im Pool

Also entledigten sich die Beamten in dem Bad in Velbert ihrer Uniformen, borgten sich Badebuxen und folgten dem 32-Jährigen in ungewöhnlicher Einsatzkleidung ins Wasser. Dort wurde der widerspenstige Schwimmer trotz Gegenwehr überwältigt. Er wurde in eine Psychiatrie zwangseingewiesen.

Velbert machte in letzter Zeit leider auch negative Schlagzeilen: 21-Jähriger gesteht Entführung eines Jungen (10) - Polizei darf den Täter aber nicht festnehmen

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