Zum 60. Geburtstag verrät Matthäus drei Anekdoten: Freude über Verletzung, WM-Urlaub und Maradona

Lothar Matthäus hat in seinem Leben viel erlebt. Jetzt hat er bislang geheime Anekdoten verraten. Er sagte Maradona ab, war froh über eine Verletzung und war bei der WM 1990 plötzlich verschwunden. Jetzt feiert er Geburtstag.

Franke, Deutscher Meister, Weltmeister und Weltfußballer: Lothar Matthäus hat viel erlebt in seinem Leben. Am Sonntag feiert "Loddar" seinen 60. Geburtstag. Wird bald auch Deutscher Bundestrainer? Er will es sich überlegen.

Zeit, zurückzublicken: Matthäus wurde am 21. März 1961 in Erlangen geboren und wuchs in Herzogenaurach auf. Beim 1. FC Herzogenaurach startete er seine Karriere, die in bis zum Weltfußballer bringen sollte.

Lothar Matthäus: Diesen Beruf würde er eigentlich heute nachgehen

Nach der Schule schloss Lothar Matthäus eine Lehre zum Raumausstatter ab - anschließend wurde er mit nur einmal 18 Jahren Nationalspieler. Aus der Karriere als Raumausstatter wurde also nichts. Er spielte in Gladbach, wechselte dann zum FC Bayern und schließlich nach Mailand. Aber fast wäre noch ein anderer Verein dazugekommen.

Wie Matthäus jetzt erzählt hat, wollten "Männer in Anzügen" ihn zu einem Wechsel zu einem großen Klub bewegen. Zur Überzeugung hatten die Agenten einen Koffer voller Geld mitgebracht. Matthäus sollte mit Blick auf die eine Million D-Mark zusagen.

1990 krönte er sich und die Deutsche Nationalmannschaft zum Weltmeister in Italien. Großen Anteil daran hatte auch Bundestrainer Franz Beckenbauer, auch durch seine lockere Hand. Matthäus konnte während der WM 1990 etwas machen, was heute unvorstellbar wäre.

Matthäus: Bänderriss "das Beste, was passieren konnte"

Dabei war es lange gar nicht sicher, ob "Loddar" bei der WM überhaupt dabei ist. Im November 1989 hatte er sich Bänder gerissen und musste pausieren. Matthäus sieht diesen Umstan als "das Beste" was ihm vor der WM hätte passieren können.