München

Er soll immer wieder den Weltuntergang bringen: Was steckt hinter dem Planeten Nibiru?

Heute ist es soweit: David Maede hat vorausgesagt, dass am Montag die Welt untergehen soll. Denn dann trifft laut Verschwörungstheorie der Planet Nibiru auf die Erde.
Artikel drucken Artikel einbetten

Letzten September hat sich die Weltuntergangsvorhersage nicht bewahrheitet: Die Welt fand kein Ende. Nun ist Verschwörungstheoretiker David Maede mit einem neuen Termin zurück.

Somit steht mal wieder der Weltuntergang kurz bevor. Mal wieder soll der mysteriöse Planet Nibiru, auch Planet X genannt, auf die Erde treffen. Am Montag, den 23. April 2018, soll Nibiru endlich kommen und die Menschheit auslöschen.


Nicht nur Meade glaubt an Weltuntergang

In der Vergangenheit waren Meades Aussagen jedoch nicht mehr als wirre Fantasien. Nicht nur im Jahr 2017 sondern auch schon im Jahr 2013 sollte Nibiru bereits die Welt zerstören. Diesmal steht der selbst ernannte Experte mit seiner Vorhersage allerdings nicht alleine da. Denn auch christliche Theoretiker sind sich ebenfalls sicher, dass sie nach Montag nicht mehr weiterleben werden.

Der Grund für diese Annahme steht anscheinend in der Bibel. Demnach werden sich am Montag Sonne und Mond dem Sternzeichen Jungfrau annähern. Anschließend müsste Jesus erscheinen und der Weltuntergang beginnen. Übersetzt heißt das für: In den Himmel gucken und Ausschau halten.

Nibiru existiert nicht

Die Wissenschaft ist jedoch - wenig überraschend - anderer Meinung. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa bestreitet die Existenz des mysteriösen Planeten. Und wenn es keinen Planeten X gibt, kann er auch nicht auf die Erde treffen.

Schon vergangenes Jahr bezeichnete die Raumfahrtbehörde die Weltuntergangsvorhersage Meades als "Nonsense". Würde Nibiru existieren und der Erde so nah sein, müsste er von der Erde aus mit bloßem Auge erkennbar sein.


Also kein Weltuntergang am Montag? Spätestens am Dienstagmorgen werden wir wissen, ob wir noch am Leben sind.

Verwandte Artikel