Ein sprichwörtlich böses Erwachen hatte ein 22jähriger Mann am frühen Samstagmorgen in der Ulmer Innenstadt.

Der Mann meldete sich kurz vor 4 Uhr bei der Polizei und bat um Hilfe. Er stehe in einer Schlucht und finde nicht mehr selber heraus.

Die Schlucht stellte sich den Polizisten als der gemauerte Graben hinter Stadtmauer im Bereich der Profosengasse heraus.

Die Feuerwehr befreite den Unglücksraben mit einer Leiter aus seiner misslichen Situation. Wie der Mann in den Stadtgraben gekommen war, konnte nicht ermittelt werden.

Er selbst erklärte, dass er nach ausgiebigem Kneipenbesuch irgendwann im Laufe der Nacht einen "Filmriss" erlitten habe und sich deshalb nicht erinnern könne, wie er in den 8 - 10 Meter tiefen Stadtgraben gekommen sei. Der Mann konnte nach seiner sprichwörtlichen Befreiung unverletzt seinen Heimweg antreten.