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Quizshow

Wegen Corona-Krise: "Wer wird Millionär" setzt auf neue Joker

"Wer wird Millionär" wird auch während der Corona-Krise weiterhin ausgestrahlt. Aufgrund der aktuellen Bestimmungen in Deutschland passt die Quizsendung ihr Format an. Da vorerst keine Zuschauer im Publikum sitzen werden, führen die Verantwortlichen neue Joker ein.
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Das Coronavirus legt weite Teile des öffentlichen Lebens lahm. Professionelle Fußballspiele finden in Deutschland überhaupt nicht mehr statt und auch TV-Produktionen haben mit den Auswirkungen zu kämpfen.

Das RTL-Format "Wer wird Millionär" hat nun seine eigene Lösung gefunden, um den Sendeplan so gut es geht aufrechtzuerhalten. Wie RTL berichtet, lässt die Quizshow aufgrund der gesellschaftlichen Einschränkungen zukünftige Produktionen bis auf Weiteres ohne Publikum stattfinden. Deshalb haben sich die Veranstalter neue Joker ausgedacht. 

"Millionärsjoker" und "Begleitpersonenjoker" eingeführt - "Publikumsjoker" abgeschafft

Die Sendungen im März wurden bereits aufgezeichnet, deswegen ist dort noch ein Publikum zu sehen. Die Ausstrahlungen, die ab April gezeigt werden, finden ohne Zuschauer statt - weshalb der "Publikumsjoker" überflüssig wird. Bisher war es Kandidaten möglich, einen oder alle Zuschauer im Publikum als zusätzliche Hilfestellung heranzuziehen und nach der richtigen Lösung zu befragen. Als Ersatz dafür werden jetzt der "Millionärsjoker" und der "Begleitpersonenjoker" eingeführt. 

Beim "Millionärsjoker" bilden drei ehemalige Millionen-Gewinner der Show das Publikum. Sie dienen als Experten und können wie beim "Publikumsjoker" aufstehen, sollten sie die entsprechende Antwort wissen. Der "Millionärsjoker" kann jedoch nur als "vierter Joker" in der Risikovariante genutzt werden. Als weitere neue Hilfestellung gibt es den "Begleitpersonenjoker". Dieser dient als Ersatz für den Zusatzjoker.  Der Kandidat kann hierbei eine Begleitperson auswählen, um sich mit ihr über die Antwort der Frage zu beraten. Telefonjoker und 50:50-Joker bleiben der Sendung weiterhin erhalten.

Zusätzlich zu den Jokern gibt es noch weitere Einschränkungen, die aufgrund der Corona-Krise getroffen wurden. Statt bisher acht, dürfen sich in Zukunft nur noch sechs Teilnehmer um den Stuhl am Tisch von Günther Jauch und damit letztlich um die Chance auf die Million duellieren.

Auch wird darauf geachtet, dass die Kandidaten am Tag der Aufzeichnung sowohl den Weg ins Studio als auch den Heimweg wieder antreten können - so sollen unnötige Hotelaufenthalte verhindert werden. Ebenso werden die Kandidaten und das Produktionsteam während des gesamten Ablaufs der Show so gut es geht voneinander getrennt.