Im "Tatort: Eine Frage des Gewissens" geht es bergab mit Kommissar Sebastian Bootz (Felix Klare). Frustriert über seine Einsamkeit trinkt er zu viel und bringt sich auch beruflich in eine verzwickte Situation. Die Scheidung von seiner Frau und die Distanz zu seinen Kindern machen ihm zu schaffen. Wie sehr ihm die Trennung von seinem Nachwuchs mitnimmt, kann man spätestens bei seinem Telefonat mit ihnen erkennen, als ihm die Tränen kommen. Privat ist der Kommissar hier am Tiefpunkt angekommen.

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Ob sich Kommissar Bootz in den nächsten Folgen wieder aufrappelt, lässt Darsteller Felix Klare (36) im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news offen. "Was danach kommt, wird man sehen. Dann ist alles wieder offen. [...] Das kann sich in alle möglichen Richtungen entwickeln." Bootz regelt seine Probleme gerne alleine. Doch diese Haltung soll sich bald ändern. Den Anfang macht er, als er sich Kollege Lannert (Richy Müller) öffnet und sich von ihm helfen lässt.

Auch privat spielt der Nachwuchs für den Bootz-Darsteller Felix Klare eine große Rolle, mit seiner Frau Zora Thiessen (33, "Sommer in Orange") hat er vier Kinder. Eine große Familie wollte der Schauspieler schon immer haben: "Als ich selber noch Kind war, habe ich mir das gewünscht, weil ich selbst das Jüngste von vier Kindern bin. Ich hatte mir immer kleinere Geschwister gewünscht, aber keine bekommen", verriet Klare weiter.

Im Übrigen ist Bootz nicht der einzige "Tatort"-Kommissar, dessen Single-Dasein in der Krimi-Reihe beleuchtet wird. Der sogenannte Working Dad wird immer öfter thematisiert. So sind die Ermittler Henry Funck (Friedrich Mücke) aus Erfurt und Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) von der Mordkommission Wien ebenfalls alleinerziehende Väter. Kollege Alexander Bukow (Charly Hübner) vom "Polizeiruf 110" sah sich in der letzten Folge "Familiensache" mit dem Scheitern seiner Ehe konfrontiert und musste gar in einen Wohnwagen umsiedeln.