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Wahnsinns-Comeback: Jetzt macht Stefan Raab seinen eigenen ESC

Stefan Raab meldet sich mit einer neuen Show zurück. Der Entertainer veranstaltet im Mai seinen eigenen Songcontest - als Ersatz für den abgesagten ESC. Ganz zum Ärger der ARD kooperiert Raab mit ProSieben.
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Wenn das mal kein Comeback ist: Stefan Raab veranstaltet seinen eigenen Eurovision Songcontest und ärgert damit die ARD. Foto: Matthias Balk/dpa
Wenn das mal kein Comeback ist: Stefan Raab veranstaltet seinen eigenen Eurovision Songcontest und ärgert damit die ARD. Foto: Matthias Balk/dpa

Als Ersatz für den abgesagten Eurovision Song Contest (ESC) 2020 planen Stefan Raab und der Fernsehsender ProSieben einen "neuen, freien europäischen Songwettbewerb". Er soll am 16. Mai 2020 in Köln unter allen "aktuellen gesetzlichen Auflagen und (...) Vorgaben der Gesundheitsbehörden" stattfinden und "Free European Song Contest" heißen.

Das wäre ursprünglich der Termin des abgesagten ESC gewesen. Raab will die Show produzieren, wie der Sender am Dienstag (31. März 2020) mitteilte. Der Entertainer hatte in Sachen ESC in den vergangenen Jahren des Öfteren einen guten Riecher bewiesen. Die letzte deutsche Siegerin des Eurovision Songcontest war bekanntlich Lena Meyer-Landrut, die Stefan Raab in einer eigenen "Castingshow" entdeckte.

Kein Aprilscherz - Show wird kommen

ProSieben stellte auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur klar, dass diese Aktion kein Aprilscherz sei. Der Sender zitierte Raab (53) mit den Worten: "Musik verbindet besonders in schwierigen Zeiten viele Menschen miteinander. Dies ist die Geburtsstunde eines neuen, freien europäischen Songwettbewerbs."

ProSieben-Chef Daniel Rosemann sprach von einer "großartigen Möglichkeit, Europa in diesen Zeiten mit einem neuen Musikwettbewerb zu leben und zu feiern". Details wollen die Organisatoren in Kürze präsentieren. Der Hashtag zur Show: #FreeESC.

Am 18. März hatte die Europäische Rundfunkunion bekanntgegeben, dass der ESC wegen des Coronavirus erstmals in seiner mehr als 60-jährigen Geschichte ausfällt. Der Wettbewerb war in Rotterdam geplant. Alle wichtigen Nachrichten rund um das Coronavirus lesen Sie in unserem Live-Ticker.