Am 22. September wird in Deutschland wieder gewählt, die Fernsehzuschauer scheinen davon allerdings unbeeindruckt zu sein. Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet, interessieren sich die Deutschen, zumindest was den TV-Konsum angeht, immer noch nicht besonders für die Kandidaten. So verfolgten im ZDF gerade mal 2,78 Millionen Zuschauer vergangene Woche ein Porträt über Kanzlerin Angela Merkel, Peer Steinbrück brachte es eine Woche zuvor mit seinem Porträt auf gerade mal 1,84 Millionen.

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Mehr noch, der SPD-Kandidat entwickelt sich scheinbar immer mehr zum Quotengift. Ein Sat.1-Sommerinterview mit Steinbrück brachte es sogar nur auf 0,6 Millionen Zuschauer, berichtet das Magazin weiter. Auch im "Berlin direkt"-Sommerinterview des ZDF schalteten lediglich 1,69 Millionen Zuschauer ein.

Heute Abend ist Steinbrück bei RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel in dessen Sendung "Meine Wahl - an einem Tisch mit Peer Steinbrück" zu Gast. Über die Quoten mache sich Kloeppel aber keine Gedanken, verriet er jüngst im Interview mit spot on news. "Eher darüber, dass die Menschen sich grundsätzlich für Politik interessieren, dass wir sie auf ganz unterschiedlichen Ebenen erreichen können." Ob ihm das mit seiner Sendung gelingt, wird sich zeigen.