In Amerika lief das Finale der fünften Staffel der Zombie-Kultserie "The Walking Dead" bereits am Sonntag, in Deutschland wird die extra lange Folge am heutigen 30. März um 21:00 Uhr für Pay-TV-Nutzer via Sky Go und Sky Anytime abrufbar sein. Dies sind die brennendsten Fragen aus Staffel fünf, die in der finalen Episode hoffentlich geklärt werden. Wer in der Serie noch nicht so weit fortgeschritten ist oder generell jedweden Spoiler vermeiden möchte, der sollte nicht weiterlesen!

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Was passiert mit Alexandria?

Zunächst sah es in der fünften Staffel so aus, als ob die abgeschottete Siedlung Alexandria zu einer richtigen Zufluchtsstätte für Rick (Andrew Lincoln, 41), Maggie (Lauren Cohan, 33) und die anderen Überlebenden werden könnte. Vorräte sind im Überfluss vorhanden, nach außen hin scheint die Siedlung sicher. Doch dieser anfänglichen Illusion will sich die Gruppe nicht mehr hingeben. Wie zu erwarten, liegt zudem einiges im Argen.

Die Bewohner von Alexandria sind teils verweichlicht, teils Feiglinge. Andere, so wie Anführerin Deanna (Tovah Feldshuh, 62), übergehen Missstände absichtlich, nur um ihren Lebensstandard und die Illusion einer normalen Gesellschaft zu wahren. Dass Rick so etwas nicht lange mit ansehen will, ist klar - besonders wenn es um die junge Jessie (Alexandra Breckenridge, 32) geht, in die er sich verguckt zu haben scheint. Spätestens nach der Eskalation aus der vorletzten Folge der Staffel steht fest, dass es so wie bisher nicht in Alexandria weitergehen wird. Schon zuvor hatten Teile der Gruppe darüber geredet, Alexandria womöglich einfach einzunehmen. Ob es dazu nun kommen wird?

Dreht Rick jetzt komplett durch?

Auch eine andere große Frage dreht sich um Gruppenanführer und Ex-Polizist Rick. Wie steht es um sein geistiges Wohl? Mittlerweile erinnert Rick stark an seinen Ex-Kollegen Shane, der von ihm in der zweiten Staffel getötet wurde. Rick wird immer mehr zu seinem alten Antagonisten. Und darin scheint Carol (Melissa McBride, 49) ihn zu unterstützen. Der vormals meist aggressive Daryl (Norman Reedus, 46) scheint nun allerdings eher die Stimme der Vernunft zu sein.

"Sie verändern sich wegen dem, was ihnen passiert und was sie machen mussten", erklärte "The Walking Dead"-Produzentin Gale Anne Hurd (59) schon Ende 2014 im Interview mit der US-Plattform "IGN". "Rick ist glaube ich an dem Punkt angekommen, wo er sagt: ,Ich habe im Zweifelsfall eine sehr lange Zeit zu Gunsten von anderen Leuten entschieden, schau wo mich das hingebracht hat.'" Genau das sei Shanes Sichtweise in den beiden ersten Staffeln gewesen, erzählt sie und glaubt, dass Daryl nicht will, dass "Rick unerbittlich brutal wird."

Was bedeutet das "W" auf den Köpfen der Zombies?

Kommen sie endlich, die Wölfe? Schon seit einigen Folgen verdichten sich immer weiter die Anzeichen, dass zum Finale der fünften Staffel - wenn nicht, dann wohl spätestens zum Beginn der sechsten Staffel - eine neue Gruppierung mit dem Namen "Wolves" auftauchen könnte. In den Comics von Robert Kirkman (36), die oft als recht nahe Vorlage für die Serie dienen, gibt es allerdings keine Gruppierung mit diesem Namen.

Dennoch: Einige Zombies aus der Umgebung haben ein "W" in ihre Stirn geritzt. In einer Szene ist hinter Michonne (Danai Gurira, 37) "Die Wölfe sind nicht weit" an eine Wand gesprayt. Und in der vorletzten Folge hält Karl ein Heft in der Hand, auf dessen Rückseite der Schriftzug "Wolfskampf" zu lesen ist. Nur Zufälle? Wohl kaum.