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Tatort "Ausgezählt": Der neue Fall aus Luzern - einschalten oder nicht?

Es ist die Welt der Männer, Kraft und Durchsetzungsvermögen gewinnt. Der Boxsport steht im Mittelpunkt des neuen Tatort aus Luzern: Ausgezählt.
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Martina Oberholzer (Tabea Buser) ist Boxerin. Und sie dopt. Als aber ihre Gegnerin im Ring einen Herzinfarkt erleidet, entscheidet sich Oberholzer gegen das Aufputschen mit Medikamenten. Dass sie die Hintergründe ihrer Dopingpraktiken in der Presse offenlegen möchte, passt ihrem Manager Sven Brügger (Urs Humbel) natürlich so gar nicht. Er ist korrupt und muss mit weitreichenden Strafen rechnen.

Um die Weitergabe der brisanten Informationen zu verhindern, sperrt Brügger seine Boxerin einen Luftschutz-Bunker an einem unbekannt Ort. Wenig später wird Brügger erschossen. Mörder ist der Vater von Martina, Heinz Oberholzer (Peter Jecklin). Er gesteht den Kommissaren Reto Flückiger (Stefan Gubser) und Liz Ritschard (Delia Mayer) den Mord. Doch was wird jetzt aus Martina Oberholzer? Schließlich hat Brügger wohl den Aufenthaltsort für sich behalten.

Verrät ein Häftling, wo Martina Oberholzer ist?

Als dann auch noch Ferdi Oberholzer verzweifelt mitteilt, dass seine Tochter unter extremen Flüssigkeitsmangel leidet - eine Folge des Dopings - drängt die Zeit für Ermittler. Ihr Plan: Der geständige Mörder Heinz Oberholzer hat einen Plan: Er will in das Gefängnis überstellt werden,

in dem Pius Küng (Pit-Arne Pietz) einsitzt. Küng ist der skrupellose Drahtzieher des Dopingrings. Einzig er könnte Martinas Aufenthaltsort kennen.

Doch der Plan ist riskant: Als Ex-Polizist warten auf Heinz Oberholzer nicht nur Freunde...

Der vorletzte Fall aus Luzern

Ausgezählt ist der letzte Tatort vor der Sommerpause 2019 und der vorletzte Fall der Ermittler aus Schweiz. Sie werden nach ihrem nächsten Tatort die große Bühne verlassen. Zu groß war die Kritik an den Kommissaren aus Luzern. Die Folgen werden Original in Schwyzerdütsch gedreht und für den deutschen Markt nachvertont. Das führte des Öfteren bereits zu schwierigen Dialogen und wirkt doch immer wieder schwerfällig. Man merkt, dass die Sprache nicht Original ist.

Der Fall "Ausgezählt" überzeugt mit seiner Spannung, das Drehbuch ist gut umgesetzt. Aber könnten viele Szenen eindrücklicher sein.

Der neue Tatort aus der Schweiz: Ausgezählt am 16. Juni 2019 um 20.15 Uhr in der ARD.