Berlin
Germany's Next Topmodel

Streit bei GNTM eskaliert - Strafanzeige gegen Kandidatin und Kamerateam

Bei Germany's Next Topmodel ist die Stimmung nicht immer gut. Aber jetzt ist es eskaliert: Kandidatin Jasmin soll Kandidatin Lena geschlagen haben.
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Bei Germany's Next Topmodel ist die Stimmung manchmal schlecht, aber in diesem Fall ist sie eskaliert: Eine Teilnehmerin soll dabei vor laufender Kamera eine andere sogar geschlagen haben - und das könnte juristische Konsequenzen haben.

ProSieben bestätigte den Vorfall: "Nach einem verbalen Streit gab es einen körperlichen Übergriff der Kandidatin Jasmin auf die Kandidatin Lena", sagte Sendersprecher Christoph Körfer. Jasmin selbst teilte dazu am Donnerstag mit: "Der Druck wurde für mich immer stärker: Nacktshooting, Kritik an meiner Performance, und dann noch eine Provokation von Lena. Da bin ich einfach geplatzt!" Auch Ex-Kandidatin Laura aus Bamberg kennt heute den wahren Grund für heftige Streitereien bei GNTM.

Der Anwalt der Geschädigten, Christian Nohr, sagte der Deutschen-Presse-Agentur, er habe Strafanzeige gegen Jasmin wegen Körperverletzung erstattet. Es sei um mehr als eine Ohrfeige gegangen. Die Staatsanwaltschaft Essen bestätigte, dass die Strafanzeige eingegangen ist. Zuvor hatten Hamburger Abendblatt und Westdeutsche Allgemeine Zeitung darüber berichtet.

Unterlassene Hilfeleistung

Außerdem hat Nohr nach eigenen Angaben Strafanzeige wegen unterlassener Hilfeleistung gegen das Kamerateam der Produktionsfirma erstattet. ProSieben kommentiert das so: "Vor Ort hat das Produktionsteam die Situation schnell beruhigt. Nach drei Sekunden wurde Lena geholfen, nach 5,5 Sekunden hatte die Aufnahmeleiterin die Situation unter Kontrolle."

Ob die Szene in der Episode, die ProSieben am Donnerstagabend (20.15 Uhr) zeigt, zu sehen sein wird, blieb zunächst offen. "ProSieben erzählt das, was bei #GNTM passiert, immer mit der größtmöglichen Sorgfaltspflicht gegenüber allen Beteiligten", teilte der Sender dazu mit. "Auch an diesem Donnerstag. Die Folge wird so gezeigt, wie es die Redaktion schon vor Wochen geplant hat."

 

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