Die Ludwigshafener Kommissare Lena Odenthal und Mario Kopper verschlägt es in "Freunde bis in den Tod" in ein Gymnasium. Dort versuchen sie herauszufinden, warum Ron sterben musste. Und ob es bald noch viel mehr Leichen geben könnte...

Um was geht es in "Freunde bis in den Tod"?

Der 19-jährige Roland Klaas (Rick Okon) liegt tot auf einem Feldweg, er starb durch einen Gewehrschuss. Die Kommissare Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) und Mario Kopper (Andreas Hoppe) entdecken in der Nähe einen Platz für Schießübungen. Außerdem finden sie heraus, dass der hochbegabte Ron ein Spiel programmiert hat, bei dem ein Level dem Grundriss seiner Schule nachempfunden ist. Schnell kommt den beiden Kommissaren der Verdacht, dass Ron einen Amoklauf geplant haben könnte. Seine Mitschüler beschreiben ihn als sehr intelligent, aber arrogant und unnahbar. Sein einziger Freund Manu (Joel Basman) hilft den Kommissaren nicht viel weiter. Ein Motiv haben sowohl die Schülerin Julia (Leonie Benesch) wie auch ein Lehrer. Am Ende müssen die Kommissare aber mehr aufklären als nur Rons Tötung - viel mehr Menschen geraten in Gefahr.

Lohnt es sich, den "Tatort" anzuschauen?

Wie sieht ein jugendlicher Amokläufer aus? In "Freunde bis in den Tod" ganz nach Klischee: Ron ist ein "Freak", steht auf Baller-Spiele, die er sogar selbst programmiert, hat nur einen Freund und verhält sich arrogant und distanziert zu seinen Mitschülern. Selbst die Lehrer lässt der hochbegabte Junge wissen, dass er intelligenter ist als sie. Ron, Julia und Manu kommen aus gut situierten Elternhäusern, aber wie immer wissen die Erziehungsberechtigten nichts davon, was die Kinder so treiben. Trotzdem ist der "Tatort" bemüht, hinter die Fassade der Jugendlichen zu blicken, auch wenn es bei einem oberflächlichen Versuch bleibt. Zumindest ist der "Tatort" bis zum Schluss spannend. Ron ist nämlich nicht der einzige "Freak"...